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Möbeleinlagerung Volumen falsch berechnet

| 16.04.2012 10:00 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes ließ ich meine Möbel bei einem Unternehmen einlagern. Die Firma machte mir ein Angebot, nach dem sie auch die Abholung des Umzugsgutes übernehmen wollte, so dass ich also bei der Berechnung des Volumens meines Lagergutes vor Ort nicht anwesend war. Über drei Jahre bezahlte ich den veranschlagten Betrag für 37 m³. Bei der Abholung der Möbel im Lager teilte mir der Lagermeister vor Ort jedoch mit, dass es sich nur um 32 m³ gehandelt habe. Dies bestätigte er mir schriftlich. Als ich den Differenzbetrag von ungefähr 900 Euro schriftlich bei der Lagerfirma einforderte, verweigerte sie die Zahlung. Wie stehen die Chancen auf Rückzahlung der zu viel gezahlten Kosten?
Anzumerken ist, dass sich die Firma auch bei drei anderen Gelegenheiten zu meinen Ungunsten "verrechnet" hatte.

Sehr geehrter Ratsuchender,

es kommt darauf an, was genau in dem Vertrag vereinbart worden ist:

Liegt eine Pauschalvereinbarung vor, werden Sie keine Ansprüche geltend machen können.

Vor einer solchen Pauschalvereinbarung ist auszugehen, wenn das Umzugsgut insgesamt Vertragsgegenstand geworden ist und nicht das Volumen.

Ist hingegen das Volumen (37 m³) im Vertrag als Bestandteil genannt worden, führt diese Minderleistung von mehr als 10% zu einem Anspruch Ihrerseits.

Dann wurde ja kein Pauschalbetrag, sondern eine Abrechnung nach Volumen vereinbart. Hiernach wäre dann auch abzurechnen und Mehr- oder Minderleistungen auszugleichen.

Auch hinsichtlich der anderen „Unstimmigkeiten" sollten Sie dann den Vorgang insgesamt von einem Rechtsanwalt prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Nachfrage vom Fragesteller 16.04.2012 | 20:52

Danke für Ihre Antwort!
Bei dem Einlagerungsvertrag handelte es sich - meiner Meinung nach - eigentlich um keinen wirklichen Vertrag. Er wurde vor der Einlagerung abgeschlossen und enthält den Passus "Gesamtkubikmeter: wird vor Ort genau berechnet", von einem Preis ist dort auch noch nicht die Rede. Er wurde mir dann per E-Mail zugeschickt. Dort wurde der zu zahlende Betrag dann jedoch genau anhand des (falschen) Volumens berechnet. In einer Antwortmail auf die Berechnung äußerte ich dann noch meine Verwunderung über die Größe des Volumens. Allerdings wurde mir dann geantwortet, der Lagermeister habe das Volumen zuverlässig berechnet und ich könne ja nachmessen, falls ich Zweifel hätte. Ich befand mich zu der Zeit schon - wie dem Lager bekannt war - im Ausland.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.04.2012 | 05:11

Sehr geehrter Ratsuchender,

nach Ihrer Darstellung ist das Volumen ausdrücklich genannt. Dann ist nicht von einer Pauschalvereinbarung auszugehen. Die Abrechnung hat somit nach dem tatsächlichen Volumen zu erfolgen.

Der gezahlte Mehrbetrag ist Ihnen daher von der Firma nun nach der Abrechnung zu erstatten.

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de

Bewertung des Fragestellers 20.04.2012 | 20:48

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