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Pflichtteil Kind aus 1. Ehe


| 15.06.2007 00:34 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Hallo.

Mich interressiert folgender Fall:

Ein Mann ist in diesem Jahr verstorben.

Er hinterlässt eine Ehefrau, zwei gemeinsame Kinder und ein Kind aus erster Ehe (Scheidung vor 40 Jahren). .

Es sind folgende Werte vorhanden:
Ein Haus mit Marktwert von ca. 100 000– 150 000€ (erzielbare Monatskaltmiete ca. 600 €) und ca. 50 000 € Geldvermögen.

Die Beerdigungskosten betrugen ca. 6 000 €

Der Kontakt zum Kind aus erster Ehe wurde vor ca. 25 Jahren im Streit abgebrochen.
Um den Erbanspruch des Kindes aus erster Ehe zu minimieren wurden damals 75% des Hauses auf die Ehefrau überschrieben und die Ehefrau testamentarisch als Alleinerbin eingesetzt.
30 000 € des Barvermögens stammen aus der Auszahlung einer Lebensversicherung vor ca. 8 Jahren, die zuerst auf den Ehegatten lautete, vor ca. 15 Jahren jedoch auf die Ehefrau überschrieben wurde.

Die Sparbücher lauten alle auf die Ehefrau.

Inzwischen hat der Sohn aus erster Ehe einen Anwalt beauftragt, der die Auszahlung seines Erbteils fordert.

Wir befürchten nun, dass die Sache so ausufern könnte, dass es zu einem Rechtsstreit kommt, bei dem die Gebühren (Anwalts- und Wertermittlungskosten) in keinem Verhältnis zum tatsächlich ausbezahlten Pflichtteil stehen.
Deshalb möchte ich mit dem Kind aus erster Ehe in Kontakt treten und versuchen, die Sache direkt zu regeln.


Konkret habe ich nun folgende Fragen:

Wie hoch ist der Pflichtteil für das Kind aus erster Ehe.

Mit welchen Kosten (Wertermittlung, Anwalt, etc) ist für beide Seiten ca. zu rechnen, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt?

Wie würden Sie weiter vorgehen?


-- Einsatz geändert am 15.06.2007 00:39:35
Eingrenzung vom Fragesteller
15.06.2007 | 00:33

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Erhöhung Ihres Einsatzes.
Im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Die Höhe des Pflichtteils hängt davon ab, ob der überlebende Ehegatte in Gütertrennung oder in einer Zugewinnehe, also dem gesetzlichen Güterstand, gelebt hat. Ich gehe deshalb hier von letzterem aus. Die Pflichtteilsquote für das Kind aus erster Ehe beträgt in diesem Fall 1/12. Die Erbmasse wird aber nur sehr gering sein, weil ein Grossteil des Vermögens auf die Ehefrau übertragen wurde.
Die Kosten für Gericht sowie für den Anwalt richten sich nach dem Gegenstandswert, also Zb die Höhe der eingeklagten Summe der Gegenseite. Falls Sie einen Gutachter für das Haus suchen, kann ich Ihnen gerne behilflich sein, da wir bundesweit mit einer Gutachterfirma zusammenarbeiten.
Ihre angedachte Möglichkeit, den Streit außergerichtlich beizulegen, halte ich für gut; Sie können mir gerne das Schreiben des Anwaltes der Gegenseite übersenden, um diesseits eine noch genauere Abschätzung der Verhaltensmöglichkeiten zu erhalten.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.

Mit besten Grüßen
RA Hermes
BLaw (Bern)

www.kanzlei-hermes.com

Nachfrage vom Fragesteller 15.06.2007 | 13:39

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ihre Annahme, dass eine Zugewinnehe bestand war korrekt.

Sehe ich das richtig, dass das zu verteilende Erbe dann aus 25% der Immobilie und max. 10 000€ Geldvermögen besteht?

gruß

Hermann Schröcker

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.06.2007 | 11:42

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.
Ja, die Erbmasse besteht nur aus der 25 % Immobilie und dem Geldvermögen in Höhe von 50000,-- EUR, also 4.166,-- EUR bei einem 1/12 Pflichtteil.
Falls Sie noch Rückfragen haben, stehe ich Ihnen gerne noch zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

RA Hermes

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