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Online-Buchung unter falschen Voraussetzungen

03.03.2015 19:08 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Missverständliche Angaben des Reiseveranstalters bei der Buchung führen nicht automatisch zur Vermeidung von eigenen Stornokosten bei Stornierung der Reise.

Vor 2 Tagen habe ich eine Pauschalreise bei HolidayCheck.de online gesucht und gebucht. In der Suchmaske kann man dazu Kriterien eingeben. Eine davon betrifft den Transfer. Die Möglichkeiten sind: beliebig - mit Transfer - ohne Transfer - mit Mietwagen. Hier hatte ich "mit Transfer" angegeben. Die entsprechenden Ergebnisse haben das auch alle angezeigt. Auch nach meiner Auswahl wurde mir bei der Reise im Überblick angezeigt: - Halbpension, - Mietwagen, - Transfer inklusive. Alles mit Häkchen. Davon habe ich einen Screenshot gemacht und der Verlauf ist ja auch im Computer abrufbar. Der Mietwagen war mir dabei egal. Manche Reiseveranstalter machen so was ja.
Bei der Buchungsbestätigung des durchführenden Veranstalters stand dann aber: "Transfer: nicht enthalten". Also nur der Mietwagen. Laut HolidayCheck ist die Auslegung nun die folgende: "Zu dieser Buchung ist nur der Mietwagen ab/an Flughafen inklusive.
Der Transfer erfolgt mit dem Mietwagen."
Bei Stornierung der Reise soll ich deshalb die Stornokosten tragen. Da ich so gut wie nie Auto fahre und nachtblind bin, ist die Stornierung aber nun meine einzige Möglichkeit.
Meine Frage wäre daher also: Wer muss tatsächlich für die Stornierung aufkommen?

04.03.2015 | 09:38

Antwort

von


(451)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Transfer bedeutet in diesem Fall Transport des Reisegastes von Flughafen zu Unterkunft. Dieser Transfer kann dabei mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxi, Mietauto oder einem Transferservice-Anbieter geschehen.
In Ihrem Fall ist der Transfer zur Unterkunft im Reiseangebot enthalten, da Ihnen am Flughafen ein Mietwagen zur Verfügung steht, mit dem Sie zum Hotel gelangen können.
Missverständlich war bei der Buchung sicher die Angabe - Halbpension, - Mietwagen, - Transfer inklusive. Allerdings dürfte es für den Reiseveranstalter keinen Sinn machen, zunächst am Flughafen (wo grds. auch die Mietwagenvermietungen ansässig sind) einen anderweitigen Transferservice anzubieten und sodann ab Hotel einen Mietwagen.
Insofern gehe ich davon aus, dass bei Auslegung dieses Angebotes eine andere Deutung nicht zutreffen kann.
Sie haben daher bei Stornierung der Reise wohl die anfallenden Stornokosten zu tragen.

Ich bedaure, Ihnen keine erfreulichere Antwort geben zu können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 04.03.2015 | 10:22

Vielen Dank für Ihre Einschätzung. Folgendes scheint mir aber doch zu meinen Gunsten zu sprechen: Beim Suchfilter hatte ich den Mietwagen als Option für den Transfer ausgeschlossen. In der Buchungsbestätigung heißt es anders lautend als bei der Buchung selber "ohne Transfer" - hier müsste ich mich auf den Wortlaut berufen können. Bei der Auslegung des Transfers wird davon ausgegangen, dass jeder Buchende diese Form des Transfers auch nutzen kann, was eben nicht unbedingt der Fall ist (schon gar nicht im Ausland/Spanien). Das kommt mir unlauter vor. Zudem deute ich doch eine Buchung nicht, sondern nehme sie entsprechend dem Angebot vor. Die meisten Hotels bieten ja auch Mietwagen an und haben entsprechende Agenturen vor Ort.
Sind Sie dennoch der Meinung, dass ich hier bei einem Rechtsstreit keine Chance habe?
Da ich journalistisch tätig bin, geht dieser Fall übrigens an meine Kollegen der Nachrichtenpresse.
Mit freundlichen Grüßen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.03.2015 | 10:38

Sehr geehrte Fragestellerin,
Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten.

Nach Ihren zusätzlichen Angaben, wonach Sie den Mietwagen als Transfer ausgeschlossen haben, sollten Sie nochmals an den Reiseveranstalter herantreten und dies darstellen.

Sie sollten insbesondere darauf abstellen, dass dieser Transfer für Sie wegen der Nachblindheit nicht in Frage kommt und somit keine Alternative zum Bus- bzw. Taxitransfer dastellt, insofern für Sie nicht in Frage kommt.

Sie sollten zudem darstellen, dass Sie die Reise bei Kenntnis vom Mietwagentransfer nicht gebucht hätten.


Aufgrund dieses Hintergrundes könnte ein Rechtsstreit möglicherweise zum Erfolg führen.

Gerne bin ich Ihnen dabei behilflich.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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