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Nebenkostenabrechnung verkürzter Nutzungszeitraum

| 07.03.2018 14:53 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


16:13
Hallo,

wir sind am 30.04.17 aus unserer Wohnung ausgezogen. Nun haben wir die Nebenkostenabrechnung (01.01.17 - 30.04.17) vom ehemaligen Vermieter erhalten. Hier lagert er auf uns beispielsweise die Kosten von TÜV Tanks und Prüfung & Einstellung (Heizung) um. Laut den Rechnungsbelegen sind diese Dienstleistungen aber erst nach unserem Mietzeitraum entstanden - sprich im Oktober/November, wo bereits neue Mieter in der Wohnung wohnten.
Darf er uns diese Positionen in der Nebenkostenabrechnung abrechnen oder dürfen wir die Herausnahme der Positionen verlangen? Wenn er die Kosten dennoch auf uns umlagern darf, muss er dann nicht den verkürzten Nutzungszeitraum berücksichtigen von 120 Kalendertagen? So wie es aussieht sind das nämlich die Kosten vom ganzen Jahr.

Liebe Grüße
Eingrenzung vom Fragesteller
07.03.2018 | 14:58
07.03.2018 | 15:55

Antwort

von


(83)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Vermieter darf natürlich nur die Zeit berücksichtigen, die Sie auch in dem Mietobjekt gewohnt haben, respektive von Einzug bis Wirksamkeit der Kündigung. Zumal bereits neue Mieter im Objekt ansässig sind.

Was der Vermieter umlegen darf steht im Betriebskostengesetz. Er kann aber nur das abrechnen, was im Mietvertrag festgehalten ist. Für alles was aberechnet wird, steht Ihnen das Recht der Einsichtnahme in die zugrunde liegenden Verträge zu. Hat er die nicht bzw. kann er diese nicht vorlegen, dann ist das sein Pech, eine Zahlung kann er dann nicht verlangen.







Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 07.03.2018 | 16:08

Heißt das er darf Kosten, die außerhalb des Mietverhältnisses entstanden sind nicht über uns abrechnen, sondern muss diese auf die Nachmieter umlagern?

Habe ich es auch richtig verstanden, dass wenn er Positionen anhand einer Rechnung oder eines Kassenbelegs nicht belegen kann, diese nicht abrechnen darf?

Ich will nur Missverständnisse vermeiden und hier benötige ich bitte klarformulierte Antworten, bevor ich Fehler bei dem Widerspruchsschreiben mache.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.03.2018 | 16:13

Zu Ihrem ersten Absatz: Genau, denn er kann keine Kosten abrechnen, welche nicht Ihrem Mietverhältnis zuzuordnen sind.

Zu Ihrem Zweiten Absatz: das ist richtig. Er muss seine Forderungen belegen können.

Sie widersprechen der Betriebskostenabrechnung. Sie dürfen und das sollten Sie auch, Nachweise zu speziefischen Punkten, welche Ihnen unklar vorkommen als Belege fordern.

Bewertung des Fragestellers 09.03.2018 | 10:52

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