Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Nachehelicher Unterhalt bei Bezug von Krankengeld?


27.10.2006 10:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,
sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

wie errechnet sich der im Verbundverfahren geltend gemachte nacheheliche Unterhalt, wenn das Einkommen des unterhaltsberechtigten Ehegatten derzeit ausschließlich im Bezug von Krankengeld (das er schon sehr lange erhält) besteht?

Nicht richtig, weil wohl zu hoch, ist es offenbar, ihm dann 3/7 aus der Einkommensdifferenz (die feststeht und unstreitig ist) als Unterhalt zuzusprechen.

Bitte benennen Sie mir einige Urteile dazu.

Für Ihre Antwort bedanke ich mich bereits an dieser Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

......


Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Krankengeld ist (wie Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld) eine Lohnersatzleistung und daher als Einkommen voll anzurechnen (OLG Köln in FamRZ 2001, 177; OLG Karlsruhe in FamRZ 2000, 1091; vgl. auch die Leitlinien der OLGe). Vor dem Hintergrund wird bei der Ermittlung des Unterhaltsbedarfs dieses Einkommen voll berücksichtigt. Abgezogen werden jedoch krankheitsbedingte Mehrkosten (BGH FamRZ 1987, 36, 38). Beachten Sie aber bitte, dass der Erwerbstätigenbonus dabei nicht abzuziehen ist (OLG Hamburg, FamRZ 1992, 1308).


Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER