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Modifizierte Zugewinngemeinschaft (Ausschluss von GmbH Anteilen) - Notarkosten?

04.06.2018 13:37 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zu Notarkosten bei Ehevertrag in Form der modifizierten Zugewinngemeinschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte gerne eine Ehevertrag abschließen. Es geht um die Modifizierung der Zugewinngemeinschaft dahingehend, dass ich Gesellschafterin einer GmbH bin und diese nicht dem Zugewinnausgleich im Falle einer Scheidung unterliegen soll.

Wie genau berechnet der Notar den Geschäftswert der GmbH als Basis für seine Kostenberechnung und wie kann der Geschäftswert für diesen Zweck niedrig gehalten werden? Gibt es hier Bewertungsspielräume?

Darüber hinaus werden wir in naher Zukunft ein Darlehen zur Finanzierung einer Immobilie aufnehmen.
Sollten wir die Unterzeichnung des Darlehensvertrages abwarten damit diese Schulden das Reinvermögen reduzieren und damit die Notargebühren oder hat das Darlehen hier keine Bewandnis da die Immobilie nicht Teil des zu schließenden Ehevertrages ist (es geht im Ehevertrag rein nur um die GmbH, nicht um andere vorhandene Vermögensgegenstände).

Vielen Dank für Ihre Rückantwort,

Beste Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach § 100 Abs. 2 GNotGK ist nur der Wert des Gesellschaftsanteils für die Berechnung der Notarkosten heranzuziehen, da der beabsichtigte Ehevertrag nur bestimmte Vermögenswerte betrifft, ist nur dieser Wert heranzuziehen.

Hinsichtlich des Wertes des Anteils wird der Notar Sie üblicherweise fragen und dies übernehmen. Er kann jedoch auch nach § 54 GNotKG den Wert unter Beachtung des § 266 Abs. 3 HGB und des Eigenkapitals sowie der weiteren Vermögenswerte bestimmen.

Ich empfehle Ihnen vor Beauftragung des Notars nach den Kosten zu fragen und dabei den Wert des Anteils an der Gesellschaft zu benennen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.





Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Nachfrage vom Fragesteller 01.08.2018 | 10:18

Sehr geehrte Frau Sperling,

Komme gerade vom Notar und habe den Ehevertrag abgeschlossen.

Lt. Info des Notars sollen wir ihm nun unser Gesamtvermögen nennen als Basis für die Notarkosten, nicht nur die GmbH Anteile.
Begründung: der Ehevertrag lautet „es gilt der Gesetzl. Güterstand mit Ausnahme von xxxxx".
Somit umfasse der Ehevertrag auch die Gegenstände, die in den gesetzl. Güterstand fallen, nicht nur die ausgenommene GmbH.

Wenn dem so ist, hätten wir mit dem Ehevertrag auch die Unterzeichnung des Darlehensvertrages für den Hausbau abwarten können, dann hätten die Schulden das Vermögen sicher überwogen!

Bitte um Ihre Einschätzung.

Beste Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.08.2018 | 11:27

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund dessen, dass über den Rest kein Vertrag geschlossen wird und das damit nicht Gegenstand ist, kann das weitere Vermögen nicht mit hinzugerechnet werden. Sie wollen darüber darüber nichts vereinbaren, da es bei der gesetzlichen Regelung bleibt.

Ich verweise somit auf die bisherigen Ausführungen.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Sperling
Rechtsanwältin


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