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Maklerprovision - wie lange besteht Anspruch nach der Kündigung des Maklervertrages


| 21.11.2008 11:33 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



Wir haben einen Makler vom 16.02. bis 16.11.08 beauftragt, unser Haus zu verkaufen. Leider kam es zu keinem Abschluss. Wir haben dem Makler fristgerecht gekündigt. Nun möchte ein Interessent, der über den Makler das Haus besichtigt hat, das Haus kaufen. Hat der Makler Anspruch auf eine Provision vom Käufer. Wenn ja, wie lange nach der Kündigung des Maklervertrages und in welcher Höhe. In der Zeit, in der wir den Maklerauftrag hatten, wollte der Makler 3,57 % Provision vom Kaufpreis inkl. 19 % MwSt.
Lt. Kündigungsbestätigung müssen wir dem Makler sofort melden, falls einer der dort registrierten Nachfrager die Immobilie erworben hat und für diesen Verkaufsfall gelten die vereinbarten Vertragsbedingungen, d, h, dass dann die vertragliche Provision an ihn fällig und zahlbar wird. Der potentielle Käufer, der namentlich beim Makler registriert ist, hat sich das Haus mit seiner Freundin angesehen. Der Name der Freundin ist im Aktivitätenprotokoll des Maklers nicht genannt, lediglich, dass Herr XXX das Haus mit seiner Freundin und deren Schwester besichtigt hat. Muss man die Provision auch zahlen, wenn der Kauftrag auf den Namen der Freundin ausgestellt wird. Wäre es sinnvoll über die Maklerprovision zu verhandeln?
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Der Makler hat einen Anspruch auf die Provision, wenn der Kaufvertrag durch seine Vermittlung zustande gekommen ist. Die Beendigung des Maklervertrages wirkt nur für die Zukunft. Hat der Makler während der Vertragsdauer seine Leistung erbracht, können Sie sich der Vergütungspflicht nicht entziehen, wenn der gewünschte Vertrag später geschlossen wird. Der Vertrag muss somit nicht zwingend während der Dauer des Maklervertrags eintreten (BGH NJW 66, 2008). Dementsprechend sind Sie zur Vergütung des Maklerlohnes verpflichtet.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2008 | 12:01

Sehr geehrter Herr Mameghani, leider haben Sie meine Frage nur teilweise beantwortet. Hier nochmals die Frage

- wie lange hat der Makler Anspruch auf die Provision nach Ablauf seines Vertrages?
- Muss auch eine Provision gezahlt werden, wenn die Freundin des Interessenten, deren Namen im Aktivitätenprotokoll nicht genannt ist, das Haus kauft?

Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.11.2008 | 12:07

Sehr geehrte Ratsuchende,

der Provisionsanspruch verjährt nach der gesetzlichen Frist von 3 Jahren. Auch wenn die Freundin das Haus kauft dürfte die Provision anfallen, da letztendlich die Tätigkeit des Maklers zum Vertragsschluss geführt hat.

Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen per Mail zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

Bewertung des Fragestellers 21.11.2008 | 12:30


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