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Maklercourtage auf bei falschem gezeigtem Objekt

| 18.09.2015 01:21 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Voraussetzungen des Provisionsanspruchs eines Immobilienmaklers.

Ich habe ein Grundstück über einen Makler erworben.
Der Verkäufer war mir vorher bekannt.
Der Makler vermittelte den Eindruck allein mit dem Verkauf betraut zu sein, hatte aber keinerlei Auftrag
vom Verkäufer.
Das uns vom Makler angebotene Grundstück war nicht identisch mit dem zu verkaufenden und gekauften Grundstück.
Aufgrund eines Neubaugebietes war es nicht ganz einfach zu erkennen, welches Grundstück nun angeboten und verkauft wurde.
Auf jeden Fall war das vom Makler gezeigte Grundstück nicht identisch mit dem gekauften.

Aufgefallen ist es weil der Verkäufer auf dem verkauftem Grundstück den bebaubaren Bereich markierte. Da war war klar, daß das gekaufte Grundstück ein Nachbargrundstück von
dem gezeigten und besichtigten Grundstück ist.

Muss ich die Courtage für keinerlei hilfreiche, sondern eher fehlerhafte Leistung bezahlen ?
18.09.2015 | 01:57

Antwort

von


(81)
Bleidenstraße 2
60311 Frankfurt
Tel: 069-348742380
Web: http://kanzlei-franz.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich wie folgt beantworten:


Eine Maklerprovision ist nur dann zu zahlen, wenn der abgeschlossene Kaufvertrag mit dem Maklerauftrag inhaltlich übereinstimmt. Der Makler muss also gerade diejenige Immobilie vermittelt haben, die letztendlich gekauft wurde.

Für eine inhaltliche Übereinstimmung wäre es beispielsweise unschädlich, falls dem Makler versehentlich ein „Zahlendreher" bei der Flurstücksnummer unterlaufen wäre, ansonsten aber ersichtlich das gekaufte Grundstück gemeint hat.

Ein solch geringfügiger und daher unbeachtlicher Fehler liegt in Ihrem Fall aber gerade nicht vor. Aus diesem Grunde hat der Makler keinen Anspruch auf Vergütung seiner Dienste. Eine vereinbarte Vermittlung der gekauften Immobilie liegt schließlich nicht vor.

Falls Sie eine Rechnung des Maklers erhalten sollten, empfehle ich daher, diese nicht zu begleichen. Aus den geschilderten Gründen können Sie die Forderung bedenkenlos zurückweisen.


Ich hoffe sehr, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben. Bei Unklarheiten stehe ich für eine Rückfrage gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
Christian D. Franz, Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 20.09.2015 | 01:08

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