Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigungsfrist 4 Wochen?

| 15.02.2014 15:31 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Zusammenfassung: Kündigungsfrist nach Arbeitsvertrag und Gesetz

Ich möchte zum 31.03.2014 meinen Arbeitsvertrag kündigen, da ich den Arbeitsplatz wechseln möchte. Der Vertrag ist vom 27.11.2001 mit Dienstantritt zum 03.12.2001

Im Absatz meines Vertrages zum Kündigen des Arbeitsverhältnisses steht:

gilt eine Kündigung von 7 Kalendertagen.

Ich bin der Meinung das BGB zählt hier, und ich kann mit 4 Wochen zum Monatsende kündigen.

Bekannte sagten allerdings das durch die lange Betriebszugehörigkeit eine längere Kündigungsfrist besteht.

Ich lese aber immer wieder das die Betriebszugehörigkeit nur für den Arbeitgeber zählt, der Arbeitnehmer aber mit 4 Wochen zum Monatsende Kündigen kann.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann nach § 622 Absatz 1 BGB mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber ergeben sich aus § 622 Absatz 2 BGB andere Kündigungsfristen, die von der Dauer der Betriebszugehörigkeit abhängig sind.

Einzelvertraglich kann nach § 622 Absatz 5 BGB eine kürzere als die in § 622 Absatz 1 BGB genannte Kündigungsfrist nur vereinbart werden,
1.
wenn ein Arbeitnehmer zur vorübergehenden Aushilfe eingestellt ist; dies gilt nicht, wenn das Arbeitsverhältnis über die Zeit von drei Monaten hinaus fortgesetzt wird;
2.
wenn der Arbeitgeber in der Regel nicht mehr als 20 Arbeitnehmer ausschließlich der zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten beschäftigt und die Kündigungsfrist vier Wochen nicht unterschreitet.

Vor diesem Hintergrund gehe ich davon aus, dass die Kündigungsfrist von 7 Tagen für Sie keine Gültigkeit hat.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

Nachfrage vom Fragesteller 15.02.2014 | 16:26

Also kann ich mit 4 Wochen zum Monatsende Kündigen und brauche die Betriebszugeörigkeit nicht beachten.
Habe ich Ihre Antwort richtig verstanden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.02.2014 | 16:27

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist von Ihnen richtig verstanden worden.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Bewertung des Fragestellers 15.02.2014 | 16:34

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 15.02.2014 4,6/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 73644 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Als Nicht-Jurist kann ich natürlich die Qualität der Aussagen kaum bewerten, da vertraue ich einfach auf die Fachkompetenz des Anwaltes. Herr Richter hat aber extrem schnell und auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten reagiert ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Klare, gut verständliche und präzise Auskunft. Drei verschiedene Optionen werden exakt dargestellt. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Antwort war gut verständlich und hilfreich. ...
FRAGESTELLER