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Kündigung in Kleinunternehmen


| 20.05.2007 22:34 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
>
> ich bin Inhaberin einer Arztpraxis und habe momentan 2 Angestellte (eine Vollzeit-Arzthelferin und eine Reinigungskraft). Beide haben einen Arbeitsvertrag mit Probezeit und dann unbefristeter Dauer. Da meine Vollzeitangestellte desöfteren erkrankt und der Ablauf des Betriebes dadurch erheblich gestört wird, muss ich leider über Kündigung nachdenken. Ansonsten werden die krankheitsbedingten Ausfälle schnell zur Existenzbedrohung.
> Meine Fragen:
> 1) Muss ich einen Kündigungsgrund angeben? Kann meine Angestellte gegen meine Kündigung klagen?
> 2) Sollte ich bei neuen Anstellungen lieber befristete Arbeitsverträge abschließen?
>
> Vielen Dank im voraus!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

da Sie nur 2 Angestellte haben gilt für Sie das Kündigungsschutzgesetz nicht, d.h. Ihre Kündigung wäre nicht an den einschränkenden Bestimmungen dieses Gesetzes zu messen, sondern nur an den allgemeinen Einschränkungen (Treu und Glauben, Kündigungsfristen usw.). Daher können Sie ohne Angabe eines bestimmten Grundes (schriftlich und unter Beachtung der Kündigungsfrist) kündigen, soweit nichts Gegenteiliges im Arbeitsvertrag vereinbart wurde.

Ihre Angestellte kann gegen diese Kündigung klagen, und zwar nur innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung.

Den Abschluß befristeter Arbeitsverträge würde ich Ihnen nicht empfehlen. Erstens gelten dafür einschränkende Bestimmungen (Teilzeit- und Befristungsgesetz). Zweitens können Sie dann innerhalb der Frist nicht mehr ordentlich kündigen, d.h. Fälle wie dieser, wo wegen Krankheit eine Kündigung erforderlich erscheint, wären dann kaum noch möglich. Sie wären dann also unflexibler.

Sie sollten stattdessen Ihre (zukünftigen) Arbeitsverträge/Formulare gewissenhaft o. mit anwaltlicher Hilfe erstellen. Dann sollte das Risiko für Sie als Arbeitgeberin gering und kalkulierbar sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln.

Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 27.05.2007 | 21:56

Sehr geehrter Herr Schneider,

vielen Dank für Ihre schnelle und kompetente Antwort. Als Arbeitgeberin hatte ich ein gewisses "Unbehagen", meiner neuen Teilzeitkraft (Minijob) gleich einen unbefristeten Vertrag zu geben. Aber wenn ich dadurch lt. Ihrer Aussage eigentlich viel flexibler bin als bei befristeten Verträgen, werde ich ihren Rat gern befolgen.

Eine Nachfrage hätte ich zu meiner Vollzeitangestellten: kann ich, wenn betriebswirtschaftlich erforderlich, die 38,5h-Stelle durch beispielsweise eine Änderungskündigung/neuen Arbeitsvertrag problemlos auf eine 30h-Stelle mit niedrigerem Gehalt kürzen?


Vielen Dank für Ihre Antwort!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.05.2007 | 22:02

Sehr geehrte Fragestellerin,

da Sie nicht unter das KSchG fallen, wäre eine solche Änderungskündigung grundsätzlich ohne Weiteres möglich, sofern Sie die üblichen Kündigungsfristen beachten.

MfG

Schneider
Rechtsanwalt

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