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Krankenkassenbeiträge - Beitragssatz


18.02.2005 18:50 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Ich, weibl. bin 40 Jahre und 60 % Schwerbehindert.Mein Mann und ich sind für mehrere Jahre ins Ausland gegangen, wo ich eine stille Teilhaberschaft bei meiner Krankenkasse Ham Mü beibehalten habe. Nach der Rückkehr nach Dtl. habe ich diese wieder aktiviert und bin wieder voll versichert. ABER : Da ich kein eigenes Einkommen sprich Arbeitsverhältnis habe sagen deren Satzungen aus, daß sich der monatl. Beitragssatz nach dem Einkommen meines Mannes richtet bzw. wenn dieser eine Einkommenssumme x überschreitet automatisch der Höchstbetrag gilt. Dieses trifft in unserem Fall zu. D.H. konkret, daß wir jeden Monat für eine " lausige " ( t`schuldigung )Krankenversicherung 380 Euro bezahlen müssen, was normalerweise der Beitragssatz für eine Privatversicherung ist aber ohne deren Leistungen.
Mein Mann ist privat versichert und diese nehmen mich aufgrund der Behinderung nicht auf.
Gibt es irgendein Konstrukt / Möglichkeit wie ich diese monatl. Beiträge auf ein erträgliches Maß senken kann ?
Ich arbeite noch Stundenweise in einer Krankengymnastikpraxis und erwirtschafte so 400 Euro netto. Dennoch bin ich gesundheitlich wohl nicht in der Lage dieses bis zur Rente aufrecht zu erhalten um diesen Wahnsinnsbetrag bezahlen zu können. Da die Praxis sehr klein ist bin ich mir nicht sicher ob man Anstellungstechnisch etwas machen kann, daß es für beide Seiten attraktiv wird.
Es wäre schön, wenn Sie mir vielleicht mehrere ?? Möglichkeiten aufzeichnen können, um den Beitragssatz für mich erträglicher zu machen.

Vielen Dank für Ihr Bemühen im voraus verbleibe ich mit frdl. Gruß
18.02.2005 | 20:20

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

der von Ihnen geschilderte Fall ist bei freiwillig gesetzlich versicherten Personen leider kein Einzelfall. Eine entsprechende Satzungsregelung findet sich wohl bei allen gesetzlichen Krankenversicherungen. Der Passus lautet etwa:

„Bei Mitgliedern, deren Ehegatte/ Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz
nicht der gesetzlichen Krankenversicherung angehört, sind für die Beitragsbemessung die Einnahmen beider Ehegatten/Lebenspartner zu Grunde zu legen.“

Da es in Ihrem Fall unmöglich werden dürfte, eine private Krankenversicherung abzuschließen, kann der Weg vorliegend nur dahin gehen, so schnell wie nur möglich, gesetzlich pflichtversichert zu werden.

Pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung sind alle Personen, deren Einkommen unter der sogenannten Pflichtversicherungsgrenze liegt.

In den alten und neuen Bundesländern liegt diese Pflichtversicherungsgrenze bei einem Brutto Jahreseinkommen von EUR 46.800,-. Wer als Angestellter weniger verdient, ist in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert.
Sie kommen vorliegend daher nicht darum herum, schnellst möglich ein Angestelltenverhältnis einzugehen.



Nachfrage vom Fragesteller 21.02.2005 | 09:09

Gibt es irgendwelche steuerlichen Vergünstigungen oder Förderprogrammme für Arbeitgeber, bei einer Einstellung von Schwerbehinderten ? Da sich doch viele Arbeitgeber davor scheuen aufgrund des gesonderten Kündigungsstatus und Urlaubsregelungen einen behinderten Arbeitnehmer einzustellen, welchen es etwas attraktiver machen würde.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.02.2005 | 09:37

Sehr geehrte Fragestellerin,
bitte beachten Sie, dass es sich bei Ihrer zweiten Frage nicht um eine NACHFRAGE sondern um eine NEUE FRAGE handelt. Diese wäre eigentlich erneut kostenpflichtig.

Dennoch kann ich Ihre Frage am Besten durch Verweis auf einen Link beantworten, der die von Ihnen gewünschten Fördermöglichkeiten aufzählt: http://www.integrationsaemter.de/webcom/show_lexikon.php?wc_c=558&wc_id=144

Und außerdem empfehle ich, bei der örtlichen Agentur für Arbeit Rücksprache zu halten. Dort gibt es i.d.R. sepzielle Sachbearbeiter für die Vermittlung von Schwerbehinderten.

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben und verbleibe
Mit freundlichen Grüßen

RA Fabian Sachse

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