Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kostenübernahme bei Beantragung einer Immobilien-Zwangsversteigerung

21.09.2006 20:02 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwältin Gabriele Haeske


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beabsichtige, die Immobilie meines Schuldners zwangsversteigern zu lassen.
Ich stehe im Grundbuch an 2. Stelle hinter der finanzierenden Bank.
1. Wer trägt sämtliche Kosten welche vor einer Versteigerung der Immobilie entstehen z.B. Gutachterkosten, und Kosten für die Rechtspflege etc.?
2. Werden diese Kosten unabhängig vom Erlös der Versteigerung vorab d.h. vor allen anderen Kosten - auch die der 1. Rangstelle - an mich bezahlt.

Sehr geehrter Fragesteller,

bei der Versteigerung wird zunächst nur ein solches Gebot zugelassen, durch welches die dem Anspruch des Gläubiger vorhergehenden Rechte gedeckt werden sowie die aus dem Versteigerungserlös zu entnehmenden Verfahrenskosten (niedrigstes Gebot, § 44 ZVG ). Wird die Immobilie erfolgreich versteigert, so sind nach § 109 ZVG zunächst die Kosten des Verfahrens zu entnehmen (mit Ausnahme der Kosten für die Anordnung des Verfahrens oder die durch den Beitritt eines Gläubigers, durch den Zuschlag oder durch nachträgliche Verteilungsverhandlungen entstehenden Kosten). Der Rest des Versteigerungserlöses wird dann auf die zu deckenden Rechte verteilt.

Soweit die Kosten des Zwangsversteigerungsverfahrens aber nicht dem Versteigerungserlös entnommen werden können, schuldet sie nach § 26 GKG derjenige, der das Verfahren beantragt hat. Außerdem haftet auch der Vollstreckungsschuldner für die notwendigen Kosten (§ 29 Nr. 4 GKG ). Beide haften als Gesamtschuldner (§ 31 GKG ).

Ich hoffe, dies hilft Ihnen als erste rechtliche Orientierung in Ihrer Angelegenheit weiter.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Haeske
Rechtsanwältin

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69659 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles super, danke! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Ich habe mich sehr gefreut so schnell eine klare Aussage zu erhalten. Diese war für das Gespräch mit dem Nachbarn hilfreich, wir könnten uns problemlos einigen. VIELEN DANK ...
FRAGESTELLER