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Kostenübernahme bei Beantragung einer Immobilien-Zwangsversteigerung


21.09.2006 20:02 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwältin Gabriele Haeske



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beabsichtige, die Immobilie meines Schuldners zwangsversteigern zu lassen.
Ich stehe im Grundbuch an 2. Stelle hinter der finanzierenden Bank.
1. Wer trägt sämtliche Kosten welche vor einer Versteigerung der Immobilie entstehen z.B. Gutachterkosten, und Kosten für die Rechtspflege etc.?
2. Werden diese Kosten unabhängig vom Erlös der Versteigerung vorab d.h. vor allen anderen Kosten - auch die der 1. Rangstelle - an mich bezahlt.

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Sehr geehrter Fragesteller,

bei der Versteigerung wird zunächst nur ein solches Gebot zugelassen, durch welches die dem Anspruch des Gläubiger vorhergehenden Rechte gedeckt werden sowie die aus dem Versteigerungserlös zu entnehmenden Verfahrenskosten (niedrigstes Gebot, § 44 ZVG). Wird die Immobilie erfolgreich versteigert, so sind nach § 109 ZVG zunächst die Kosten des Verfahrens zu entnehmen (mit Ausnahme der Kosten für die Anordnung des Verfahrens oder die durch den Beitritt eines Gläubigers, durch den Zuschlag oder durch nachträgliche Verteilungsverhandlungen entstehenden Kosten). Der Rest des Versteigerungserlöses wird dann auf die zu deckenden Rechte verteilt.

Soweit die Kosten des Zwangsversteigerungsverfahrens aber nicht dem Versteigerungserlös entnommen werden können, schuldet sie nach § 26 GKG derjenige, der das Verfahren beantragt hat. Außerdem haftet auch der Vollstreckungsschuldner für die notwendigen Kosten (§ 29 Nr. 4 GKG). Beide haften als Gesamtschuldner (§ 31 GKG).

Ich hoffe, dies hilft Ihnen als erste rechtliche Orientierung in Ihrer Angelegenheit weiter.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Haeske
Rechtsanwältin
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