Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.015
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ich verdiene 980,- € und mir wurde gesagt, dass ich Kindesunterhalt bezahlen müsste, das kann doch w


| 11.11.2005 19:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen und Herren,
vor ca. 3 Jahren wurde ich geschieden.
Meine Tochter (15) lebt bei mir, mein Sohn (18)
beim Vater. Da die Kinder bei unserer Scheidung
noch zur Schule gingen haben wir nichts über
Kindesunterhalt ausgemacht.
Nun hat mein Sohn eine neue Lehre begonnen.
Er verdient ca. 600.-€
ich verdiene 980.-E
sein Vater ca. 2.000,-(sehr gering angemessen).

Als ich mich nun einmal in der Kantine in diese Diskussion
eingeklinkt habe, wurde mir gesagt ich solle bloß darauf verzichten, dann müsste ich nur bezahlen...
Das kann doch wohl nicht sein, oder?
( ich hab ihm wegen unserem Sohn das Haus geschenkt) und auf Unterhalt verzichtet.
Noch eine Frage:
Wird sowas vor Gericht verhandelt und muss ich da dabei sein?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich gehe nach Ihrer Schilderung davon aus, dass Sie gegenüber dem volljährigen Sohn nicht unterhaltsverpflichtet sind. Zum Einen beträgt Ihr Selbsbehalt 1.100,- €. Zum anderen hat Ihr Sohn eigenes Einkommen. Ihr Sohn hätte nach Düsseldorfer Tabelle aber ohnhin nur Anspruch auf den Regelsatz von 335,- €/Monat. Da auf diesen Regelbetrag jedoch das Einkommen des Sohnes anzurechnen ist (335,- abzgl. 600,- €), ergibt sich ein negativer Betrag und damit, dass Sie nicht zum Unterhalts verpflichetet sein werden.

Der Vater dagegen wird seiner noch minderjährigen Tochter gegenüber unterhaltsverpflichtet sein.

Sein Einkommen liegt über dem Selbstbehalt und die minderjährige Tochter hat kein eigenes Einkommen.

Sie sollten, falls gewünscht, den Unterhalt schriftlich gegenüber dem Vater geltend machen. Dazu reicht es zunächst, wenn Sie ihn auffordern sein Einkommen des letzten Jahres zunächst offenzulegen.

Sollte dann letztlich eine freiwillige Zahlung nicht erfolgen, bleibt nur der Gang zum Familiengericht.Sie müssten dabei für Ihre Tochter klagen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de
www.online-einspruch.de
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank für doe schnelle Antwort "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER