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Geschätzte Abrechnung d.Versorger;


17.12.2005 14:10 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Da Endkunde eine SelbstAblesung, Zähler, nicht vorgenommen hat.

liegt jetzt eine geschätzte Abrechnung, hier Wasser für ’05,vor.

Frage a : muß ich diese gesch. Abrechnung akzeptieren ?
Frage b: kann ich eine vom Versorger: Zähler-Ablesung verlangen? !

In keinem meiner Versorger Verträge steht eine Endkunden Ablesung, weder bei Gas , Strom o. Wasser;

Bekanntlich wird die AbwasserGebühr von der Kommune auch dem dem Wasser-Verbrauch berechnet. Dann ist die auch nur geschätzt.

Meinem Mieter möchte ich abe korrekte Abrechnungen vorhalten können.
Und nicht eine Schätzung.

mfG.
17.12.2005 | 14:33

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mitgeteilten Tatsachen wiefolgt beantworten möchte:

1.Liegt die Pflicht zur Ablesung beim Endkunden (Ihrem Mieter?) und hat er diese nicht durchgeführt, muß er die Schätzung akzeptieren.

2.Sie können nun mit dem Mieter einen Termin vereinbaren, zu dem Sie die Ablesung gemeinsam mit dem Mieter vornehmen und dann diesen Wert beim Versorgungswerk einreichen und anhand dieses Wertes eine Abrechnung verlangen.

3.Sie können auch beim Versorgungswerk eine Ablesung beantragen, das wird Ihnen dann in Rechnung gestellt. Wenn sich Ihr Mieter stets weigert, die Ablesung vorzunehmen, sollten Sie einen Ableser des Werkes bestellen und dem Mieter die Kosten dafür in Rechnung stellen. Das ist aber nur möglich, wenn Sie nach dem Mietvertrag zur Abrechnung verpflichtet sind (und nicht etwa eine Pauschale vereinbart wurde). Dann verweigert der Mieter Ihnen die Mitwirkungspflicht für die Abrechnung und muß diese Kosten übernehmen.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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