Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gemeinsschaftseigentum


27.06.2006 15:45 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Ich habe kürzlich eine Eigentumswohnung in einem Komplex von 24 Wohnungen erworben. Der Plan weist in den Garten/EG-Wohnungen für jede Einheit einen Gartenbereich/Sondernutzungsrecht und im Anchluss einen gemeinsamen Teil aus. Jetzt hat ein Eigentümer einen kleinenTeilm (ca. 4qm) des Gemeinschaftseigentumes eingezäunt und der Bauträger sagt, dass er diesen Teil dem einzelnen WEG zugewiesen/verkauft hätte.
a) Kann er das überhaupt ohne Genehmigung der restlichen Eigentümer? b) Ist eine Änderung der Teilungserklärung beim Grundbuchamt erforderlich?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehmen möchte:

Die Übertragung des im Gemeinschaftseigentum stehenden Gartentteils an einen Wohnungseigentümer durch Vertrag mit dem Bauträger wird unwirksam sein, wenn nicht alle Wohnungseigentümer beiteiligt wurden. Denn eine Änderung der Rechte des § 13 Abs. 2 WEG, nach dem jeder Eigentümer zum Mitgebrauch des gemeinschaftlichen Eigentums nach Maßgabe der §§ 14,15 WEG berechtigt ist, ist nur unter folgenden Voraussetzungen möglich: Entweder wird ein Mehrheitsbeschluss gefasst, der in der Teilungsvereinbarung durch eine Öffnungsklausel zugelassen sein muss oder die Änderung der Rechte nach § 13 Abs. 2 WEG erfolgt durch die Teilungserklärung bzw. eine Änderung der Teilungserklärung (vgl. BGH NJW 2000, S. 504).

Weiterhin konnte dem jeweiligen Eigentümer nicht das Sondernutzungsrecht an dem Gemeinschaftseigentumsanteil wirksam eingeräumt werden, wenn dieses nicht durch die Teilungserklärung begründet wurde.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER