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Frei laufender kleiner Hund bedroht Kind


| 23.11.2006 10:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

mein 9jähriger Sohn befand sich auf einem öffentlichen Bürgersteig als ein unangeleinter Westhighland-White-Terrier (Schulterhöhe ca. 30 cm) wütend bellend mit hoher Geschwindigkeit aus ca. 10 m Entfernung auf ihn zurannte, um dann unmittelbar vor seinen Füßen weiter bellend abzustoppen und schließlich abzudrehen, als ich mich auf den Hund zubewegte. Mein hundeerfahrener Sohn und ich haben uns sehr erschreckt.

Der den Hund spazieren führende Hundebesitzer machte zu keiner Zeit den Versuch, auf seinen Hund einzuwirken (er rief den Hund nicht weg oder bestrafte dessen Verhalten), sondern entfernte sich eilig, nachdem ich ihn um seine Adresse bat, ohne mir diese zu nennen.

Da der frei laufende Hund bereits einige Wochen zuvor meinen Sohn bellend verfolgte, als er auf der Straße mit dem Fahrrad an ihm vorbei fuhr, und auch dort bei einem Gesprächsversuch keinerlei Einsicht von den Hundehaltern gezeigt wurde, wendete ich mich dieses Mal an die Polizei.

Die Polizei gab mir die Auskunft, sie sei nicht zuständig, da mein Sohn nicht gebissen worden sei. Zudem sei der Hund wegen seiner Größe keine Bedrohung. Auch auf wiederholte Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass ich keinerlei Möglichkeit habe, diesen Vorfall anzuzeigen.

Ich wendete mich daraufhin an das Ordnunsamt. Auch dort erhielt ich die Auskunft, dass es leider erlaubt sei, dass Hunde Passanten bedrohen, solange nichts passiere und es sich nicht um einen Kampfhund handelt.

Ich wüsste gerne:

1) Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich bei welcher rechtlichen Instanz, um meine Kinder zukünftig vor solchen Attacken zu schützen?

2) Wenn ich Möglichkeiten habe:

a) Welche Maßnahmen gegen den Hund / Hundehalter stehen der jeweiligen Instanz zur Verfügung?

b) Wie veranlasse ich die Instanz zum Handeln, falls es sich um Polizei oder Ordnungsamt handelt, die mir ja bereits mündlich mitteilten, dass sie nicht tätig werden würden.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

auf der Grundlage der mir erteilten Information beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Ohne den Namen und die Anschrift des Hundehalters zu ermitteln, haben Sie kaum eine Chance, mit rechtlichen Mitteln gegen die Bedrohung Ihrer Kinder vorzugehen. Der Hundehalter ist ggf. über die Steuermarke des Hundes zu ermitteln.

Wenn Leinenzwang für den Hund besteht, (was zu prüfen ist!), können Sie das Ordnungsamt zum Einschreiten auffordern und
ggf. auch zwingen mit einer Untätigkeitsklage.

Am wirksamsten erscheint mir ein zivilrechtliches Vorgehen gegen den Hundehalter mit einer vorbeugenden Unterlassungsklage. Die beiden von Ihnen geschilderten Vorfälle reichen m.E. aus, ein Gericht von der Wiederholungsgefahr zu überzeugen. Es wird dann durch Urteil den Halter verurteilen, die von dem Hund ausgehende Bedrohung zu unterbinden und ihm für den Fall der Nichtbefolgung ein drastisches Ordnungsgeld androhen, das im Wiederholungsfall von dem Halter an die Justizkasse zu zahlen ist.

Mit freundlichem Gruß

Wilhelm Meyer
Rechtsanwalt
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