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Firmengebäude mit neuer Wohnung

| 10.04.2019 14:30 |
Preis: 66,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Auch eine Nutzungsänderung setzt in der Regel eine Baugenehmigung voraus. Der Antrag muss von einer vorlageberechtigten Person unterzeichnet und beim örtlichen Bauamt eingereicht werden.

Guten Tag,
wir haben ein großes Firmengebäude, welches immer wieder angebaut wurde.
Es existieren keine Pläne oder ähnliches mehr.
Jetzt möchte ich in den ersten Stock in einige Räumlichkeiten einziehen.
(Bin Vorstand und Mehrheitseignerin unserer Klein-AG)
Die Stadt bzw. das Landratsamt hat gemeint ich muss einen Antrag auf Nutzungsänderung stellen.
Das Vorgehen scheint ja dann mit Architekt zu sein.
Ich brauche aber gar keinen Architekten, weil die Räumlichkeiten schon fertig sind.
Kann man hier dann von "Geringfügigkeit der Änderung" sprechen?
Und welche Behörde würde das entscheiden müssen / dürfen / können?
Oder muss ich tatsächlich einen Architekten hinzu ziehen?
Was hätte der denn dann für Aufgaben?
Ist doch eigentlich was ganz üblich bzw. normales, dass in Betriebsgebäuden auch Wohnungen sind?
Ich bin da etwas ratlos, wie man merkt... und hoffe hier fachkundige Hilfe zu bekommen.
Viele Grüße!
10.04.2019 | 15:11

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

einschlägige Unterlagen werden in der Bauakte zu Ihrem Objekt noch vorhanden sein. Von einem Schwarzbau gehe ich nicht aus. Denn dann hätte die Stadt völlig anders reagiert. Sie sollten also zunächst Akteneinsicht in die Sie betreffenden Bauakten nehmen oder durch eine Kollegin oder einen Kollegen vor Ort nehmen lassen.

Sofern die Wohnnutzung nach der Aktenlage tatsächlich nicht zulässig sein sollte, trifft die Auskunft der Stadt zu und brauchen Sie hier leider auf jeden Fall eine Architektin oder einen Architekten. Denn auch eine Nutzungsänderung ist nach Art. 55 der Bayerischen Bauordnung (BayBO) genehmigungspflichtig. Die entsprechenden Anträge müssen von einer vorlageberechtigten Architektin oder einem vorlageberechtigten Architekten gestellt werden.

Zuständig ist das Bauamt Ihrer Stadt.

Eine Ausnahme zum Beispiel wegen von Ihnen angesprochener Geringfügigkeit kommt hier leider nicht zum Tragen, da an das Wohnen völlig andere öffentlich-rechtliche Anforderungen gestellt werden als an die betriebliche bzw. gewerbliche Nutzung. Die Architektin oder der Architekt hat die nötigen Unterlagen auszufüllen und die Genehmigungsfähigkeit vorab zu prüfen.

Weitere Informationen auch zu den einzureichenden Unterlagen und dem Verfahren finden Sie im Internet u.a. unter

http://www.stmb.bayern.de/buw/bauherreninfo/bauantragundgenehmigung/index.php

Es tut mir leid, Ihnen bei der mitgeteilten Sachlage keine andere rechtliche Auskunft erteilen zu können, aber so stellt sich die Rechtslage dar. Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben. Sollte etwas unklar sein oder Sie eine Vertiefung des einen oder anderen Aspekts wünschen, so nutzen Sie bitte unbedingt ohne Mehrkosten die Nachfrage-Option, damit Sie keinerlei Anlass zu einem Sternabzug bei Ihrer eventuellen Bewertung haben.

Ansonsten wünsche ich Ihnen alles Gute und verbleibe

mit den besten Grüßen aus Münster in Westfalen

Dr. Andreas Neumann
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 12.04.2019 | 06:47

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