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Falsche Artikelbeschreibung?


| 29.12.2005 14:43 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin als Verkaufsagent gewerblich tätig und habe folgendes Problem.

Am 22.09.05 habe ich eine Medaille für € 603,55 versteigert (eBay Art. 8335372713), die ich in der Artikelbeschreibung als 999er Gold angeboten habe. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass die Medaille nur vergoldet war. Der Auftraggeber konnte keine genauen Angaben machen. Erst viel später hat sich herausgestellt, dass die Medaillen vergoldet sind (es gab mehrere). Ich habe daraufhin die anderen mit dem hinweis "vergoldet" versteigert.

Heute, 29.12.05 bekome ich ein E-Mail mit folgendem Wortlaut:

"Hallo!
Ich hatte am 22.09.05 eine Medaille bei Ihnen ersteigert.Sie hatten Sie als 999er Gold beschrieben,leider ist Sie nur vergoldet.
Auch wenn Sie mir ein Widerrufsrecht von 14 Tagen eingeräumt hatten und ich diesen ungenutzt verstreichen ließ,möchte ich Sie bitten die Medaille zurück zu nehmen.
Über die rechtliche Seite laut BGB bei einer falschen Beschreibung des Artikels möchte ich
Sie nicht belehren.
Ich habe eine Anzeige bekommen wegen einer falschen Beschreibung von dieser Medaille.
Ich bin der Meinung das man solche Sachen auch vernünftig klären kann."

Hier meine Fragen:

Hat der Käufer Recht und ich muss den Kaufpreis erstatten. Wenn ja, darf ich von dem Auftraggeber das bereits ausgezahlte Geld für den Verkauf der Medaille zurückverlangen? Was ist, wenn der Auftraggeber sich weigert die Summe zurückzugeben?

Danke für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Renate Freier

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung sowie der von mir eingesehenen Auktion samt Ihrer im Ebay-Shop eingestellten AGBs gerne wie folgt:

Ich kann Ihnen vernünftigerweise nur empfehlen, einer Rückabwicklung des Kaufes zuzustimmen. Denn das hier ein Mangel und keine „geringfügige Abweichung“ vorliegt, ist offensichtlich, auf die Gewährleistungsvorschriften nehmen Sie in Ihren AGBs ja auch zutreffend Bezug, so dass ich hier auf eine Erläuterung verzichte.

Ob Sie wiederum Ihrem Verkäufer gegenüber Ansprüche geltend machen können, kann ich auf Grundlage Ihres diesbezüglich sehr knappen Berichts nicht sagen. Es hängt u.a. davon ab, was dieser Ihnen GENAU als Eigenschaft zusicherte. Wenn der Verkäufer, wie ich vermute, Ihnen das 999Gold nicht zusicherte oder sich dies aus den Umständen nicht ergeben sollte, haben Sie eher schlechte Karten. Sollte allerdings eine falsche Zusicherung vorliegen, kämen Ihre „Verluste“ aus dem nachfolgenden, rückabzuwickelnden Kauf durchaus als Schadensposition in Betracht.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung.


Ich wünsche Ihnen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2006 und verbleibe mit freundlichen Grüssen.


Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf

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