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Ersteigertes Haus auf Basis eines unrichtigen Gutachtens


30.07.2007 01:00 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



29.7.2007

An . Frag den Anwalt

Btr. Ersteigertes Haus auf der Basis eines unrichtigen Gutachten

Es EILT, da Verteilungstermin am 22.8.2007 .

Sehr geehrte Damen und Herren
Der Fall:
Zum 8.2.2007 wurde vom Amtsgericht ein Haus zur Versteigerung ausgeschrieben.

Im zu Grunde gelegten Gutachten des von der Bank bestellten Gutachters war das Haus mit kleinen Schönheitsreparaturen für 121.700€ angeboten.
Da das Haus auf dem , lt. Grundbuch ,der Stadt gehörigen Grundstück steht, schlug der Gutachter nochmals 50% des Bodenwertes **17.700€**
auf den Gebäudewert auf. Bewertungsumme dann 140.000€
Diesen 50%igen Grundstückswert begründete er damit, dass der Gebäudenutzer bei Ankauf des Hauses nach §43 Sachbereinigungsgesetz das dazugehörige
Grundstück zum halben Bodenrichtwert dazu erstehen kann.

Hier machte der Gutachter und auch das Versteigerungsgericht einen. groben Fehler.
Das Grundstück war 1990 per notariellem Kaufvertrag bereits dem Alteigentümer verkauft worden. Dieser hat wegen fehlender Unbedenklichkeitsbescheinigung das Grundstück bis heute nicht umgetragen. Auf Anfrage der Rechtspflegerin des ZVG bei der Gemeinde war dieser Sachverhalt ihr mitgeteilt worden. Bei der Versteigerung nannte Sie diesen Sachverhalt aber nicht,sondern umschrieb die Grundstücksfrage für mich als Leihe nicht erkennbar.

Nach der Versteigerung legte ich dazu Beschwerde durch einen Anwalt ein, aber selbst das zuständige Landesgericht gab mir nicht Recht.

Der Sohn des Alteigentümers hat das Grundstück vom Vater gekauft und will nun 50.000,-€ von mir, obwohl doch im Steigpreis des Versteigerungsgerichts schon 50% des Grundstückswertes enthalten war.
De Fakto soll ich nun das Grundstück 1,5 mal bezahlen.

Das Gutachten wurde von der Gläubigerbank bestellt.
Darin war von Schönheitsreparaturen die Rede, die sich jetzt als grobe Baumängel entpuppt haben:

Dach undicht , Zimmerdecken feucht. Totalsanierung nötig ca. 30.000.- €
Anbau undicht, feuchte Wände Totalsanierung nötig ca. 20.000.-€
Ölheizung nicht funktionsfähig ca. 10.000.-€
Summe ca. 60.000.-€

Schriftliche und mündliche Rückfragen auf nachträgliche Preisgutschriften wegen der Mängel und Unrichtigkeiten im Gutachtens bei der Gläubigerbank wurden negativ beantwortet.

Welche Möglichkeiten bleiben mir, aus dieser Miesere herauszukommen.

Die Stadt als Grundbuch eingetragener Eigentümer, sagt: wir können Ihnen das Grundstück nicht verkaufen da es ja 1990 bereits einmal verkauft wurde. Obwohl offensichtlich das der Alteigentümer damit spekulieren will.
Panik machend führt der Alteigentümer noch ein EU-Harmonisierungsgesetz an welches das Sachbereinigungsgesetz ersetzen soll.

Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Fragesteller,
im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie als geschädigter Beteiligter eines gerichtlichen Verfahrens, Zwangsversteigerungsverfahrens, haben die Möglichkeit gem. § 839 a BGB den Sachverständigen bzw. Gutachter in Haftung zu nehmen und Schadenersatz von ihm zu verlangen, falls er sein Gutachten vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtig zum Ihrem Nachteil erstellt hat.Bitte übersenden Sie mir das Gutachten. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com

Mit besten Grüßen

RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com
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