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Eigenbedarf (Mietrecht)

| 05.04.2016 02:57 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bedarf einer kompetenten Rechtsberatung und ggf. einen Rechtsanwalt, der mich in folgender Angelegenheit vertritt.

Meine Eigentumswohnung (20,2 qm) habe ich in gutem Glauben an das Sozialamt vermietet. Die Maklerin hat mir aber verschwiegen, dass die Mieterin schwerbehindert ist. Die Mieterin wurde mir wahrscheinlich deswegen auch nie vorgestellt, so dass ich nur den Mietvertrag zu Gesicht bekommen habe und den im guten Glauben unterschrieben habe.

Da meine Firma seit geraumer Zeit (Speditionsvermittlung) nur mehr Minuszahlen schreibt, bin ich gezwungen meine jetzige Mietwohnung (Miete € 860,00) aufzugeben und mich rigoros zu verkleinern. Nun verlangt das Jobcenter, dass ich meine Eigentumswohnung veräußere, um die laufenden Kosten abzudecken. Man gewährt mir auch keinen Zuschuss zu den jetzigen Kosten. Das monatliche Wohngeld für meine Eigentumswohnung beträgt derzeit € 140,00, also eine enorme Verringerung meiner monatlichen Ausgaben.

Nur jetzt habe ich vor etlichen Monaten Eigenbedarf angemeldet und mir wurde vom Betreuer bzw. Rechtsberater der Mieterin mitgeteilt, dass sie aufgrund der geistigen wie körperlichen Schwerbehinderung nicht in der Lage sei, sich eine andere Wohnung zu suchen. Trotz mehreren Schreiben meinerseits, dass doch dafür der Betreuer zuständig sei für die Wohnungssuche, habe ich bis heute kein Resultat erzielt. Es wurde mir nicht einmal in Aussicht gestellt, dass meine Forderung des Eigenbedarfs berücksichtigt und eine Lösung gesucht wird. Meine ganzen Anfragen dahingehend wurden entweder ignoriert oder negativ beantwortet. Den Schriftverkehr hierzu können Sie gerne einsehen bzw. in Kopie erhalten.

‚Für mich stellt dass nahezu einen Betrug dar, dass man mir die geistige wie körperliche Schwerbehinderung der Mieterin verschwiegen hat. Ich hätte dann dem Mietvertrag nie zugestimmt.

Diese ganze Situation hat mich so gestresst, dass ich vor ein paar Wochen einen Stent erhalten habe. Ich möchte auch nach wie vor meine Arbeit weiterverfolgen, da ich sie liebe und auch brauche nicht nur in finanzieller Hinsicht. Nur dazu benötige ich auch Ruhe und keine Auseinandersetzungen mehr mit dem Jobcenter.

Nun möchte ich Klage einreichen und auf mein Recht des Eigenbedarfs bestehen. Außerdem brauche ich natürlich einen Rechtsanwalt, der auf diesem Gebiet bewandert ist (Amtsgericht München)
Meine Fragen hiermit sind, welche Chancen ich habe und welche Kosten in diesem Rechtsstreit auf mich zukommen.

Für eine baldige Beantwortung bedanke ich mich im Voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Die Erfolgsaussichten sind sehr stark vom Einzelfall abhängig. Da es aber einen Betreuer gibt, der alle Angelegenheiten regelt, halte ich die Argumentation für vorgeschoben.

Ihr Grund spricht auf jeden Fall für einen begründeten Eigenbedarf. Daher kann man Erfolgsaussichten durchaus sehen. Genaues muss natürlich eine Detail-Prüfung ergeben.

Wenn Sie mir in der Nachfrage die monatliche Miete mitteilen, kann ich Ihnen auch die Kosten berechnen. Diese ergeben sich aus dem Mietpreis.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 05.04.2016 | 09:52

Hallo
das zu Allgemein, nichts Konkretes. Standardantwort - durch Kopy dauert es 1 Minute. Eigentum vermietet 475 € mtl. Standort München, wie geschrieben, dass heißt eindeutig will ich Auftrag an RA München übergeben.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.04.2016 | 10:12

Das Kostenrisiko beträgt

eigene Gerichts- gegnerische Gesamte
Gebühren kosten Gebühren Kosten
Verfahrensgebühr 460,20 495,00 460,20 1.415,40
Terminsgebühr 424,80 424,80 849,60

Summe 1. Instanz ===> 2.265,00
2. Instanz
Verfahrensgebühr 566,40 660,00 566,40 1.792,80
Terminsgebühr 424,80 424,80 849,60

Gerne übernehme ich auch Ihre Vertretung in München
Summe 2. Instanz ===> 2.642,40
Summe 1.876,20 1.155,00 1.876,20 4.907,40
Umsatzsteuer 356,48 356,48 712,96
Gesamt ===> 2.232,68 1.155,00 2.232,68 5.620,36


Gerne übernehme ich auch Ihre Vertretung beim AG München.

Genauere Chancenbewertung lässt Ihre Schilderung nicht zu.

Bewertung des Fragestellers 05.04.2016 | 10:26

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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Stellungnahme vom Anwalt:
Lieber Leser, bitte Lesen Sie die Frage und die Antworten und machen Sie sich selbst ein Bild.....
FRAGESTELLER 05.04.2016 1,8/5,0