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Ebay Verkauf


15.01.2007 18:50 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von



Hallo!
Ich habe bei Ebay eine mechanische Uhr verkauft in der Hoehe von 1700euro.
Bei der Beschreibung schreibe ich das die Uhr funktioniert und ich die Uhr ohne Garantie und Rucknahme verkaufe weil es ein Privatverkauf ist ohne das ich bei der Beschreibung erwaehne ob die Uhr original ist oder ein Nachbau von eine Uhr. (wuesste ich auch nicht was eine Uhr es ist)(original oder nicht)
Der Keufer hat bezahlt und die Uhr auch erhalten und sich gleich beschwerd das die Uhr nicht leuft.
Ich habe ihn (alles per Email) geschrieben das er das Werk zurueck sendet und ich es Reparieren werde oder wenn der schaden zu hoch ist das Werk ersetzte.
Er hat ein Teil des Werkes zurueckgesendet und behauptet das er es selber mit 2 Uhrmacher verpackt hat und das ganze zurueckgesendet hat.
Er und die 2 Uhrmacher sollten Zeugen sein das die Uhr nicht leuft und das die absendung gefolgt hat.
Es ist aber ein Teil des Werkes bei mir angekommen und ich mich gewundert habe,( Ich habe doch das ganze gesendet)(alles gelogen wie sich es dann ergab)
Nach 2 Tagen hat er sich bei mir entschuldigt das er einen Fehler gemacht und das andere Teil des Werkes bei in gefunden worden ist und nicht gesendet hat.
Ich antworte das ich ihn nicht glaubte das die Uhr nicht leuft und ich ihn die Uhr komplett zugesendet hatte.
Nachdem ich dann eine entschuldigung von den Keufer bekommen habe und dafuer er eine Kostenbeteiligung in der Hoehe von 150euro angeboten hatte habe ich ihn wieder das Teil des Werkes zueuckgesendet und ihn geschrieben das ich nachdem kein Wort glaube, weil die Uhr bei uns gelaufen hat und das er die Uhr selber Repariert wenn die kaputt ist.
Er hat das Teil wieder zurueck bekommen ,es sind 50 Tage nach der Auktion vergangen und er schreibt das er gerichtlich vorgeht und eine Begutachtung hat das die Uhr einen schaden hatte das nicht bei den Transport ankommen kann und das ich ihn einen Billigen Nachbau verkauft habe, es sei ich nehme die Reparatuerkosten oder erstatte den Kaufpreis zurueck.
Jetzt meine Fragen:
Soll ich die Repatuerkosten an nehmen? Hat er das Recht das zu verlangen? und behaupten das ich bei der Beschreibung falsche angaben gemacht habe.
Wie soll ich mich verhalten?
Soll ich ein Gericht eingehen?
Habe ich Recht oder er?
15.01.2007 | 20:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Als Privatperson können Sie Garantie und Gewährleistung wirksam ausschließen. Sie haften dann nur noch dafür, dass die Uhr der angegebenen Beschreibung entspricht, in diesem Fall, dass sie zum Zeitpunkt des Verkaufs funktioniert hat. Wenn es darüber Streit gibt, müsste der Käufer beweisen, dass die Uhr schon bei Ihnen defekt war, was ich mir relativ schwierig vorstelle, vor allem, weil er sie ja offensichtlich zerlegt hat. Solle er dennoch nachweisen können, dass die Uhr defekt bei ihm angekommen ist, haben Sie immer noch die Möglichkeit den Gegenbeweis anzutreten. Wenn Sie also z.B. Zeugen dafür haben, dass die Uhr funktionsfähig war und ordentlich verpackt wurde, sehe ich in dieser Hinsicht kein allzu großes Risiko.

Etwas anders sieht es jedoch evtl. mit der Frage des billigen Nachbaus aus. Auch wenn Sie keine Herstellerangaben gemacht haben, spricht alleine der hohe Verkaufspreis dafür, dass hier der Eindruck erweckt wurde, dass es sich um eine teure Markenuhr handelt. Wenn dies in Wirklichkeit gar nicht der Fall ist, könnte ein Verstoß gegen § 14 MarkenG vorliegen und auch eine Strafanzeige wegen Betruges wäre nicht auszuschließen.

Ich hoffe, Ihnen damit einen Überblick gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
RAin Gabriele Koch


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