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Commerzbank zahlt Startguthaben nicht aus!

01.05.2019 16:35 |
Preis: 50,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Es geht um folgendes:

Im NOV 2018 habe ich ihm rahmen einer Werbeaktion bei der Commerzbank ein Zweitkonto Konto eröffnet, als Haushaltskonto für variable Ausgaben.
Nach einhalten untenstehenden Bedingungen sollte man ein „Startguthaben" von 200 EUR von der Commerzbank ausgezahlt bekommen.

Kostenlos nur bei privater Nutzung, ab 0,01 €/mtl. Mindestgeldeingang, sonst 9,90 € je Monat, bei belegloser Kontoführung und Nutzung von Commerzbank-/Cash-Group-Geldautomaten. Zusätzlich fallen 1,50 € je Vorgang/Scheck für beleghafte Inlands-/SEPA-Überweisungen, Einzug von auf Euro ausgestellten Inlands-Schecks sowie je Baraus- und Einzahlungen am Schalter der Commerzbank an. 200 Euro Startguthaben nach 3-monatiger aktiver Kontonutzung (mind. 5 monatl. Buchungen über je 25 Euro oder mehr, z.B. von oder an Arbeitgeber, Rentenkassen, Hausverwaltungen, Energieversorger, Telefonanbieter, jedoch keine Eigenüberweisungen oder Überträge), wenn ein KundenKompass-Gespräch erfolgt ist, wenn innerhalb der letzten 24 Monate kein Konto bei der Commerzbank bestand und der Kontoinhaber eine Einwilligungserklärung zu E-Mail- und telefonischer Werbung durch die Commerzbank AG erteilt hat und diese danach mindestens 3 Monate nicht widerrufen hat. Die Erteilung kann im Rahmen der Kontoeröffnung oder danach innerhalb von 3 Monaten in einer Commerzbank Filiale oder online unter www.commerzbank.de/einwilligungen erfolgen. Angebot freibleibend, längstens jedoch bis 30.11.2018
2Entspricht der standardisierten Zahlungskontenterminologie „Ausgabe einer Debitkarte". Nachfolgend wird die Bezeichnung „Mastercard Debit" geführt. Ab dem 2. Jahr 42 € pro Jahr."

Meine Konstellation für die 5 Mindestbuchungen war 1x 200 Eigenüberweisung (Zählte nicht da ausgeschlossen) und 5x Abbuchungen von Händlern wie Rewe, Ikea usw. von 25 EUR oder mehr (nicht ausgeschlossen).

Nun hat die Commerzbank mit im Marz 2018, auf Nachfrage, über meinen Berater mitteilen lassen, dass die Commerzbank das „Startguthaben" nicht auszahlt da Ich mein Konto nicht aktiv nutzte.
Auf weitere Nachfrage was genau ich „falsch" gemacht habe sagte man mir ich hätte keinen Lohn/Gehaltseingang oder vergleichbares zu verzeichnen und mich somit nicht an die Aktionsbedingungen gehalten-
Nun steht in den Bedingungen kein Wort davon das ich einen Lohn/Gehaltseingang ausweisen muss. Dies wird lediglich als Beispiel für die Buchungsarten die unter anderem für die 5 Mindestbuchungen gelten aufgeführt.
Und da liegt der Hund begraben. Mir gegenüber nahm die Commerzbank über meinen Berater die Position ein, dass dies Hinweis genug darauf sei das eine solcher Geldeingang von Nöten gewesen sei. Seltsamerweise meinte mein Berater noch, wenn ich zumindest einen Geldeingang von jemand anderem z.B. einem Freund oder Familienmitglied von 25 EUR oder höher aufweisen würde wäre es auch kein Problem gewesen.
Was mich auch stört ist, dass auf meine Anfragen per eMail stehst nur telefonisch geantwortet wird aber ich nie noch eine Antwort auf die eMails erhalte. Zuletzt habe ich bei meinem Berater eine Schriftliche Stellungnahme der Commerzbank in der Angelegenheit für meine Unterlagen gebeten, hierauf wurde bisher auch nach zwei Wochen nicht reagiert.

Was ich nun gerne wissen würde ist, wie kann ich in dieser Sache weiter vorgehen bzw. hätte das einschlagen des Rechtsweges um die 200 EUR doch noch zu bekommen überhaupt Aussicht auf Erfolg.
Es geht mir auch weniger um die 200 EUR, auch wenn ich der Auffassung bin dass sie mir zustehen, als mehr darum mir das Verhalten der Commerzbank nicht gefallen zu lassen.

Die Ganze Aktionswerbung kann hier nachgelesen werden:
http://web.archive.org/web/20181128005129/https://www.commerzbank.de/portal/de/privatkunden/produkte/bezahlen/girokonten/kostenloses-girokonto/kostenlosesgirokonto.html



01.05.2019 | 17:18

Antwort

von


(85)
Postanschrift: AMN 553913 - Glogauer Str. 5
10999 Berlin
Tel: (040) 22 86 63 28 - 0
Web: http://www.ayazi.legal
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Rechtsfrage.

Auf den ersten Blick kann ich dem Kleingedruckten unter dem genannten Link entnehmen, dass eine Auszahlung der 200 € erst nach dreimonatiger aktiver Kontonutzung möglich ist, die durch die besagten fünf Buchungen von jeweils wenigstens 25 € definiert wird.

Ihrer Sachverhaltsschilderung entnehme ich jedoch lediglich fünf einzelne Buchungen. Haben Sie diese fünf Buchungen lediglich einmalig vorgenommen? Oder drei Monate lang in Folge wiederkehrend? Wenn Sie die Buchungen lediglich einmalig vorgenommen haben, könnte die verweigerte Auszahlung damit zusammenhängen bzw. gerechtfertigt sein.

Wenn es nicht daran liegen kann, möchte ich Sie bitten, mir die Ihnen bei Vertragsschluss zur Verfügung gestellten AGB der Bank samt sonstiger Aktionsbedingungen u.ä. zwecks näherer Prüfung zu überlassen, damit ich den Fall näher überprüfen kann. Bitte übersenden Sie mir diese per E-Mail an meine nebenstehende Adresse. Eine abschließende Einschätzung kann nämlich nur nach Einsicht in die Vertragsbedingungen erfolgen. Sodann teile ich Ihnen meine Einschätzung unter Zugrundelegung der Vertragsbedingungen mit.

Die Art und Weise der Kundeninformation bzw. des Kundenumgangs seitens Ihrer Bank ist sicherlich unbefriedigend, kann aber rechtlich leider nicht beanstandet werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Ersteinschätzung behilflich sein.

Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -


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