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Boniversum Inkasso Creditreform

30.06.2020 07:43 |
Preis: 35,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Herbst 2018 habe ich bei der SSB (Stuttgarter Straßenbahnen AG) ein Firmenabo (Fahrkarte für Zug und S-Bahn) abgeschlossen, um zur Arbeit fahren zu können.
Da mein Arbeitgeber und ich nicht weiterhin zusammen arbeiten wollten, kündigte ich das Firmenabo zum 31.12.2018.

Die SSB teilte mir telefonisch mit, dass ich nun ca. 80,-€ "Strafe" zahlen muss, da das Abo nicht min. ein Jahr gelaufen ist. Da ich dieses teure Abo nun nichtmehr benötigte, war ich damit einverstanden die 80,-€ zu bezahlen.
Anstatt der 80,-€, kam nun eine Rechnung i.H.v. 250,-€.
Ich meldete mich per E-Mail bei der SSB und wollte den Sachverhalt geklärt wissen. Man schrieb mir, dass man sich verrechnet habe und ich 250,-€ zahlen muss.
Ich bat um eine monatliche Ratenzahlung, da das ALG1 ca. 1200,-€ betrug, und ich sowohl Kindesunterhalt für ein Kind, Miete und KFZ zu bezahlen habe. Die SSB lehnte dies ab und drohte mit einem Inkassounternehmen.
Ich schrieb dem Sachbearbeiter, dass ich auch dem Inkassounternehmen nur eine Ratenzahlung anbieten kann.

Als sich das Inkassounternehmen namens Creditreform bei mir meldete, habe ich mit ihnen eine Ratenzahlung vereinbart, und diese auch eingehalten. Nun habe ich am 14.06.2020 die restlichen 108,-€ auf einmal überwiesen.

Die Creditreform hat meine Daten trotz Ratenzahlung an die Boniversum (ähnlich wie Schufa) weitergegeben und möchte diesen Eintrag 3 Jahre speichern.

Die Boniversum behauptet in einer E-Mail, dass ich mit Mahnung von der Creditreform darauf hingewiesen worden bin, dass dies so passiert. Ich selbst kann mich nicht daran erinnern, so etwas gelesen zu haben.

Meine Frage ist nun:

Ich habe der SSB eine Ratenzahlung angeboten und die Umstände erklärt. Auch dass ich meinem Kind unterhaltspflichtig bin und mein ALG1 unter der Pfändungsfreigrenze liegt.
Darf die SSB das trotz Ratenzahlungsvorschlag an ein Inkassounternehmen weiterleiten?

Darf das Inkassounternehmen meine Daten trotz regelmäßiger Zahlung an eine Wirtschaftsauskunftei weitergeben?

Darf diese Wirtschaftsauskunftei meine Daten, trotz regelmäßiger Ratenzahlung und vollständiger Begleichung der Rechnung 3 Jahre speichern?

30.06.2020 | 12:22

Antwort

von


(596)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider dürfen die Firmen bis zur endgültigen Bezahlung die Forderung an ein Inkassounternehmen abgeben. Wenn Sie bis dahin eine schriftliche Ratenzahlungsvereinbarung hatten, dürfen aber keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Hatten Sie dies nicht und befanden sich in Verzug, ist auch dies möglich.

Bezüglich der Weiterleitung an die Auskunftstei bitte ich um Zusendung der entscheidenden Passage, der Ratenzahlungsvereinbarung bzw. des Vertrages mit den Verkehrsbetrieben, um das zu prüfen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

ANTWORT VON

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