Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Betrug bei Hundekauf?


| 07.07.2006 22:49 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Guten Tag,
Ich habe folgendes Problem. Vor etwa 3 Wochen habe ich über eine Kleinanzeige aus dem Heissen Draht eine ca 1,5 Jahre alte Rottweiler Hündin gekauft. Dazu muss ich sagen das der Hund aus Griechenland kommt, und der Verkäufer mir zugesichert hat das der Hund gesund sei und in Griechenland auch vom TA untersucht worden sei! Es müssten dem Hund lediglich noch ein paar Tabletten gegeben werden die er wegen Insektenstichen bekommen hat. Wir haben dann einen ausgiebigen Spaziergang mit der Hündin gemacht und ich konnte keine auffälligkeiten feststellen! Also habe ich den Hund für 150 Euro gekauft. Am nächsten Tag stellte ich bei der Hündin ein starkes hinken fest, und habe Sie vom Tierarzt untersuchen lassen. Es wurde eine Blutuntersuchung durchgeführt und ein Röntgenbild gemacht. Bei der Blutuntersuchung wurde festgestellt, das der Hund unheilbar an Leischmaniose erkrankt ist, wird durch Mücken in Südlichen Ländern übertragen. Und bei der Röntgenaufnahme wurde festgestellt, das der Hund eine Schwere HD in verbindung mit einer tumorösen Knochenzersetzung hat. Das erste was der TA sagte war das er das Tier erlösen würde, da es ständig unter starken schmerzen leidet. Ich habe das dann aber noch bis zum 30.6 hinausgezögert bis es nicht mehr ging da sich das Tier gequält hat. Mehrfach habe ich mit dem Verkäufer Telefoniert und ihn dazu befragt. Er versicherte jedesmal das der Hund gesund sei und Ihm nichts aufgefallen wäre. Der TA meinte aber das der Hund das wohl schon länger hatte und man das nicht übersehen konnte. Ich habe den Verkäufer gebeten mir den Kaufpreis und die entstandenen Tierarztkosten in höhe von 225 Euro zu erstatten! Dieses bejahte er mehrfach! Und jetzt will er von allem nichts gewusst haben und lasstet mir an ich hätte den Hund zu Tierversuchen abgegeben und er würde keinen cent zurückzahlen wenn er nicht den Nachweis bekämme das der Hund Tot ist und diese Krankheiten hatte. Ich habe nun alle erforderlichen Unterlagen besorgt und der Verkäufer reagiert nicht mehr auf meine nachrichten.Auch den zugesicherten Impfpass habe ich bis heute noch nicht erhalten, mit der Begründung er hätte ihn irgendwo verlegt.
Was kann ich in diesem Fall unternehmen? Ist es sinnvoll eine Anzeige wegen Betruges zu tätigen und wenn ja bringt das auch etwas?

mfg
Stefan Gaus

-- Einsatz geändert am 07.07.2006 23:01:32

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Anfrage aufgrund der von Ihnen erteilten Informationen wie folgt:

1. Die Aussichten hinsichtlich einer Betrugsanzeige sind negativ zu beurteilen. Hierzu müßte der Verkäufer Sie getäuscht haben, Sie einen Irrtum erlegen sein, dieser müßte einen Vermögensschaden auf Ihrer Seite hervorgerufen haben und der Verkäufer müßte weiterhin dadurch bereichert sein.

Problematisch ist das Merkmal der Täuschung, hierzu müßten Sie den Vorsatz des Käufers, also Kenntnis der Mangelhaftigkeit (auch wenn es mir hier widerstrebt, bei Tieren von Sachen zu sprechen, sieht es das BGB auch so vor) nachweisen.

2.Hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise sollten Sie den Rücktritt vom Kaufvertrag erklären mit der Ankündigung von Schadensersatzansprüchen (hinsichtlich der Ihnen entstandenen Kosten).

Ggf. käme eine Anfechtung des Vertrages in Betracht, sofern Sie nachweisen können, daß der Verkäufer Kenntnis von der Krankheit hatte.

Auf jeden Fall haben Sie aufgrund der von Ihnen geschilderten Umstände einen Anspruch auf Rückerstattung des Kaufpreises sowie ggf. der entstandenen Kosten. Weitere Informationen hierzu entsprechen leider nicht der ersten rechtlichen Orientierung und können aufgrund der Sachverhaltsinformationen auch nicht gegeben werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dehe
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr schnelle beantwortung! Vielen dank!!!! "
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER