Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Besteuerung Waldverkauf Privatperson

| 09.05.2017 23:13 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


habe als Privatperson im November 2004 in einer Zwangsversteigerung zwei Waldstücke erworben (7ha uns 5,6 ha). Als Privatperson habe ich keinen landwirtschaftlichen / forstwirtschaftlichen Betrieb. Als Zwangsmitglied der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft habe ich jährlich Berufsgenossenschaftsbeiträge entrichtet. Habe die Waldstücke nicht bewirtschaftet oder gewerblich genutzt, d.h. kein Holzverkauf, lediglich Entnahme für eigenen Kaminofen. Im Mai 2016 habe ich das 7ha-Waldstück mit Gewinn verkauft.

Die Frage der Besteuerung des Veräußerungsgewinns ist offensichtlich auch unter Fachleuten umstritten.

Pro und contra der Argumente wird an den Berufsgenossenschaftsbeiträgen, an der Grundstücksgröße, an den § 14 EStG: Veräußerung des Betriebs , § 15 EStG: Einkünfte aus Gewerbebetrieb , § 23 EStG: Private Veräußerungsgeschäfte , §33 BewGes., <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/55.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 55 EStG: Schlussvorschriften (Sondervorschriften für die Gewinnermittlung nach § 4 oder nach Durchschnittssätzen bei vor dem 1. Juli 1970 angeschafftem Grund und Boden)">§ 55 EStG</a> festgemacht.

Deshalb frage ich einen Steueranwalt. Ist der Veräußerungsgewinn zu versteuern? Falls ja, wie ist der Veräußerungsgewinn zu versteuern?

10.05.2017 | 10:44

Antwort

von


(709)
Tessiner Str. 63
18055 Rostock
Tel: 0162-1353761
Tel: 0381-2024687
Web: http://doreen-prochnow.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auch, wenn es bitter ist,möchte ich darauf hinweisen, dass ihre Frage sich nur eingeschränkt für dieses Forum eignet. Das Aufsuchen eines Steuerberaters, der sich auf LuF spezialisiert hat werde ich ihnen nicht abnehmen können.

Dennoch denke ich, können wir einige grundsätzliche Weichen stellen:

Zunächst muss zwingend ermittelt werden, ob ein Privates Veräußerungsgeschäft ( § 23 EstG) oder eine Veräußerung im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes ( §§ 13 EStG: Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft , § 14 EStG: Veräußerung des Betriebs ,15 ff. EStG) vorliegt, und damit im weiteseten Sinne eine gewerbliche Veräußerung vorliegt.

Welche Veräußerung vorliegt, hängt maßgeblich davon ab, ob aufgrund der von ihnen besessenen Waldgrundstücke ein Land- und forstwirtschaftlicher Betrieb vorliegt. Dieser setzt leider weder eine regelmäßige Entnahme noch einen eingerichteten Betrieb voraus. Grundsätzlich gehen Finanzbehörden aus Vereinfachungsgründen bei Waldflächen bis zu 2 ha Liebhaberei und Erholungszwecke im Vordergrundstehen und eine Gewinnerzielungsabsicht und damit die Betriebseigenschaft zu verneinen ist. Ab 2 ha ( wie in ihrem Fall) soll hingegen die Betriebseigenschaft gegeben sein, weil ein regelmäßiger Totalüberschuss gegeben sei.

Sie fallen also grundsätzlich leider unter den Begriff des Forst- und Landwirtschaftlichen Betriebes, weswegen sie auch Berufsgenossenschaftsbeiträge zahlen.

Zwar ist grundsätzlich nach dem BFH-Urteil vom 26.6.1985 (BStBl II S. 549) anhand der konkreten Umstände zu ermitteln, ob die Betriebseigenschaft gegeben ( und damit ein privates Veräußerungsgeschäft ausgeschlossen ) ist. Allerdings sind die Voraussetzungen, damit ein Betrieb angenommen werden kann, sehr gering. Gerade in der älteren Rechtsprechung wurde vertreten, dass allein der natürliche Zuwachs an den Bäumen auch ohne gezielte Ernte- und Bewirtschaftungsmaßnahmen, die Annahme einer Gewinnerzielungsabsicht und damit eines Betriebes rechtfertigt ( BFH, Urteil vom 18. März 1976 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IV%20R%2052/72" target="_blank" class="djo_link" title="BFH, 18.03.1976 - IV R 52/72: Erwerb eines Forstgrundstücks - Unternehmer eines forstwirtschaft...">IV R 52/72</a> (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%20II%201976,%20482" target="_blank" class="djo_link" title="BFH, 18.03.1976 - IV R 52/72: Erwerb eines Forstgrundstücks - Unternehmer eines forstwirtschaft...">BStBl II 1976, 482</a>).

Aber auch in neuerer Zeit sind die Anforderungen kaum gestiegen ( BFH, Urteil v. 18.5.2000, BStBl II S. 524; v. 30.12.2004, BFH/NV S. 1042). Es müsste nachgewiesen werden, dass der Wald nicht ( auch nicht durch Eigenentnahmen für den Kaminofen) bewirtschaftet wurde. Dies wird regelmäßig ein Forstsachverständiger feststellen. In einem Urteil vom 01.12.2014 des FG München ( <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%20K%202162/12" target="_blank" class="djo_link" title="FG München, 01.12.2014 - 7 K 2162/12: Voraussetzungen für einen Forstbetrieb nach § 13 Abs. 1 N...">7 K 2162/12</a>), hatten Kläger diesbezüglich Erfolg. Das FG fomulierte wie folgt:

"Erntet der Erwerber kleinerer Waldgrundstücke (4,9 ha und 2,5 ha) weder Holz noch nimmt er Bewirtschaftungsmaßnahmen vor, sondern behauptet eine Nutzung zu privaten Erholungszwecken und fehlendes Interesse am --qualitätsseitig mäßig bis schlechten-- Holzbestand sowie an der Waldbewirtschaftung, ist eine Gewinnerzielungsabsicht hinsichtlich des Waldes ausgeschlossen und kein Forstbetrieb anzunehmen."

Auch das FG Nürnberg · Urteil vom 22. März 2011 · Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20K%201498/2008" target="_blank" class="djo_link" title="FG Nürnberg, 22.03.2011 - 1 K 1498/08: Keine Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft bei Verkau...">1 K 1498/2008</a> urteilte zu Gunsten der Kläger, da eine Gewinnerzielungsmöglichkeit nicht betsand (Rn. 29,32)

Sie müssten also beweisen können ( Forstsachverständiger) dass keinerlei Ernte oder ähnliches erfolgt ist und eine Gewinnerzielungsmöglichkeit nie bestand, nur dann haben sie eine Chance die Gewinnerzielungsabsicht und die Betriebseigenschaft überhaupt in Frage zu stellen. Hier habe ich große Bauchschmerzen , da eine Holzernte für den Eigenbedarf vorlag und Gerichte die Gewinnerzielungsmöglichkeit schon aufgrund des natürlichen Holzwachstums bejahen.
Zumal Gerichte hier wirklich sehr streng sind, und in den meisten Fällen eine Betriebseigenschaft annehmen ( FG München, Urteil v. 15.12.2014 – <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%20K%202242/12" target="_blank" class="djo_link" title="FG München, 15.12.2014 - 7 K 2242/12: Geerbtes Waldgrundstück als Forstbetrieb - Veräußerte Wal...">7 K 2242/12</a> - Leitsatz 1, Abstellung auf Totalüberschuss während gesamter Umstriebszeit der Waldfläche (klarer formuliert, was es möglich mit dem Wald Überschüsse in der Zeit in der er ihnen gehörte zu erzielen); so im Grunde auch Bayerisches LSG zur Rechtfertigung von Beitragspflichten, Urteil vom 24. Juli 2012 · Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=L%2017%20U%20185/11" target="_blank" class="djo_link" title="LSG Bayern, 24.07.2012 - L 17 U 185/11: Zur Beitragspflicht des Waldbesitzers als forstwirtscha...">L 17 U 185/11</a>, Rn 24; ohnehin die Urteile BFH, Urteil v. 18.5.2000, BStBl II S. 524; v. 30.12.2004, BFH/NV S. 1042).

Folglich ist es nicht erfolgversprechend hier gegen die Einstufung als Forstwirtschaftlicher Betrieb im Rahmen der Heranziehung zur Einkommens-/ Ertragssteuer vorzugehen. Dafür besitzen sie zuviel Wald und sind die Entnahmen für den Kamin schädlich. Ob die Bewaldung allerdings so minderwertig ist, dass dies eventuell die Gewinnerzielungsabsicht ausschalten kann vermag ich nicht seriös zubeurteilen, dies ist aber sehr unwahrscheinlich.

Somit ist der Verkaufserlös generell zu versteuern.

Da kein privates Veräußerungsgeschäft vorliegt, fallen sowohl Imnmobilienertragssteuern ( Verkaufserlös aus Grund und Boden, grundsätzlich 4,2 %) sowie Einkommensteuer ( Veräußerung von Betriebsmitteln, also der Baumbestand an, nach ihrem jeweiligen Progresssionssatz= Steuersatz).

Also muss der Verkaufserlös in Erträge aus dem Grund und Boden und in Erträge aus den, salopp formuliert, Bäumen aufgeteilt werden.

Nun kann man das alles gutachterlich prüfen lassen, dann müsste das Bewertungsgesetz ( Z.B. § 33 BewG: Begriff des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens ) sowie eine Bewertung der Waldflächen ( unter zu Grundelegung von z.B. § 55 EstG und der Qualität des Baumbewuchses und der Bringunslage) ermittelt werden. Diese Werte sind eigentlich nur durch einen Sachverständigen kontrollier- und angreifbar. Werden die einzelnen Werte gutachterlich ermittelt, so sind die An- und Beschaffungskosten, also die Veräßerungskosten im einzelnen absetzbar. Aus den Differenzen zwischen den Verkaufserlösen und den Veräußerungskosten ergibt sich dann der Bemessungsbetrag für die Steuerlast. Diese (nicht ganz billige und zeitaufwändige) Methode ist immer dann erforderlich, wenn sie in einem Kalenderjahr mehr als 250.000 € Verkaufserlös aus forstwirtschaftlichen Flächen erzielt haben.

Da ich davon ausgehe, dass sie bei einem Verkauf von "nur" 7 ha Waldgrundstück keinen Verkaufserlös von 250,000 € erzielt haben, empfehle ich eine pauschalisierte Berechnungsmethode nach § 3 Abs. 5 der Land- und Forstwirtschaft-Pauschalierungsverordnung 2015.

Hiernach soll der Verkaufspreis so aufgeteilt werden, dass pauschal 35 % auf des Verkaufspreises als Veräußerungsgewinn auf die Bewaldung gelten. Dies wären bei einem Verkaufsbreis von 100.000 € dann 35.000 €. Diese sind zu mit ihrem individuellen Steuersatz als Einkommenssteuer zu versteuern.

Vom Verkaufserlös setzen die Finanzbehörden in der Regel 50 % ( nicht die übrigen 65%) als Entfall auf den Grund und Boden an. Hier fallen 4,2 % Steuern auf den Verkaufsgewinn an. Bei einem Verkaufserlös von 100.000 € würden also pauschal 50.000 € auf die Immobilie ( Grund und Boden) entfallen, die nach Abzug der Anschaffungskosten für Grund und Boden zu versteuern wären. Haben sie also nachweislich Kosten für die Anschaffung des Grund- und Bodens gehabt kann das die Immobilienertragssteuer senken. Ansonsten würden bei einem Verkaufspreis von 100.000 € etwa 2100 € Immobilienertragssteuer + die Einkommenssteuer auf die Bewaldung anfallen.

Fazit: Ist der Veräußerungsgewinn zu versteuern?

Ja das ist er. Und zwar aufgetrennt in den Veräußerungserlös für die Bewaldung ( Einkommenssteuer) und den Veräußerungsgewinn für den Grund und Boden ( Immobilienertragssteuer)

Falls ja, wie ist der Veräußerungsgewinn zu versteuern?

Zunächst ist der Verkaufspreis nach Einkommensteuerrelevanz (Bewaldung) und Ertragssteuerrelevanz ( Grund und Boden) aufzuteilen. Dies kann mithilfe pauschalisierter Sätze sowie mithilfe gutachterlicher realer Wertermittlung erfolgen. Ich empfehle die Pauschalisierung, da sie aufgrund der Tatsache dass der Verkaufspreis zu 35% in die "Bäume" und zu 50% in den Grund und Boden geteilt wird, oft einfach günstiger und zudem überschaubarer ist.

Dennoch sollte ein auf LuF spezialisierter Steuerberater noch einmal schauen, ob sie in den Genuss von Steurvergünstigungen (z.B. § 16 Abs. 4 EstG oder § 34 Abs. 3 EstG) kommen können.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Doreen Prochnow

Rückfrage vom Fragesteller 12.05.2017 | 11:49

Guten Tag,

in Ihren Ausführungen.sprechen Sie von "§ 3 Abs. 5 der Land- und Forstwirtschaft-Pauschalierungsverordnung 2015" (pauschal 35% des Verkaufserlöses).
Diese Pauschalierungsverordnung ist mir für Österreich bekannt aber nicht für Deutschland. Gibt es in Deutschland etwas gleichwertiges? Wenn ja, können Sie mir die gesetzliche Fundstelle etwas genauer angeben oder einen Link senden.?

Vielen Dank.
MfG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.05.2017 | 14:02

Lieber Fragesteller,

ich habe das soeben nochmals kontrolliert, und war leider tatsächlich auf eine österreichische Seite umgelenkt worden, die die Pauschalisierungsverordnung im Wortlaut wieder gibt. Dies tut mir sehr leid, und ist mir auch peinlich. Insofern bedanke ich mich sehr für ihre Nachfrage.

Grundsätzlich bleibt es dennoch dabei, dass der Waldverkauf zu versteuern ist und dass eine Aufteilung des Kaufpreises in Grund- und Boden und in aufwachsendes Holz zu erfolgen hat.

Zu dieser Aufteilung hat das Bayerische Landesamt für Steuern festgelegt, dass bei Flächen bis 5 ha eine pauschale Aufteilung des Kaufpreises in 40 % Grund und Boden und 60 % aufstehendes Holz zu vertreten ist.

Die Aufteilung des Kaufpreises für Flächen zwischen 5 und 10 ha obliegt dem Finanzamt, notwendigenfalls unter Hinzuziehung Bestandswerttabellen, die Forstsachverständige aufstellen.In Zweifelsfällen können Sachverständige auch direkt hinzugezogen werden.

Das Schreiben des Minsteriums finden sie hier: http://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/522767/
oder

( sonst ist es nur als direkt abzuspeicherndes pdf. vorhanden- auch auf des Bayrischen Zentralamtes vorhanden).

Nun ist Bayern nicht Schleswig -Holstein, und dieses Bundesland hält sich hinsichtlich Vereinfachungsvorschriften sehr bedeckt. Folglich kann ich ihn bei der Ermittlung des Verkaufsgewinnes (Verkaufserlös minus zu ermittelnden Buchgungswert) wirklich nicht helfen, dies kann nur ein sehr erfahrener Steuerberater oder eben ein Forstsachverständiger.

Aber nochmal zurück zu ihren Fragen:

1. Sie müssen den Waldverkauf versteuern, da Wald leider immer als Betreibsvermögen gezählt wird. Hierdurch kommen sie nicht ohne weiteres in den Genuss der Steuerbefreiung nach 10 Jahren im Eigenbesitz. Denn schon das Wachsen des Waldes im Verbund mit der Entnahme für den Kamin reicht um einen
Gewinnerzielungsabsicht anzunehmen.

2. Wie ist der Veräußerungsgewinn zu versteuern?

Der Veräußerungsgewinn ergibt sich aus dem Verkaufserlös abzüglich dem Buchungswert des Waldes, wenn wobei dieser pauschal nach <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/55.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 55 EStG: Schlussvorschriften (Sondervorschriften für die Gewinnermittlung nach § 4 oder nach Durchschnittssätzen bei vor dem 1. Juli 1970 angeschafftem Grund und Boden)">§ 55 Abs. 1</a>, 2 Nr. 2 u. 4 EStG oder nach dem Bewertungsgesetz ( §§§ 33 BewG: Begriff des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens , § 138 BewG: Feststellung von Grundbesitzwerten ,142 BewG) zu ermitteln ist. Allerdings können die Finanzämter nach Bayerischer Vorlage auch Ertragswertabellen von Forstsachverständigen nutzen, wenn die Fläche- wie in ihrem Fall- 10 ha nicht übersteigt. Nachteil des pauschalisierten Buchungswertes nach § 55 Abs. 1 , Abs. 2 Nr. 2 und 4 ist, dass dieser sich aus einer Verdopplung des über Jahre nicht angepassten Bodenwertes von nur 0,51€ je qm ergibt und daher sehr gering ist.

Sollten weitere Fragen bestehen, können sie mich gern anrufen, ich werde versuchen, zu antworten.

mit freundlichen Grüßen

Doreen Prochnow

Bewertung des Fragestellers 13.05.2017 | 21:22

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Vielen Dank für Ihre Ausführungen.

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Doreen Prochnow »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 13.05.2017
4,4/5,0

Vielen Dank für Ihre Ausführungen.


ANTWORT VON

(709)

Tessiner Str. 63
18055 Rostock
Tel: 0162-1353761
Tel: 0381-2024687
Web: http://doreen-prochnow.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Zivilrecht, Strafrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht