Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Beschuldigung Hausfridensbruchs aufgrund Aussage/Aufforderung zur Schulwechsel

4. Februar 2016 18:56 |
Preis: ***,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


08:06

Zusammenfassung:

Schulverweis bzw. -entlassung wegen vermeintlichen Hausfriedensbruch eines Elternteils

Ich musste meinem Kind ( 5 Kl.) Sachen,die er vergessen hat, ins Gymnasium bringen. Unterricht lief grade 10 Min. Während der Suche des Klassenzimmers bin ich dem Schulleiter begegnet, der mir dann gesagt hat,ich soll den Beutel im Sekretariat abgeben. Ich habe dann gleich die Klasse gefunden und nach dem leise Klopfen, der Lehrerin die Sachen abgegeben.Ich habe mir dabei überhapt nichts gedacht,ich musste schnell weiter zur Arbeit und wo der Sekretariat ist, war ich mir nicht sicher,wollte die Zeit mit der Suche nicht verlieren.Wenn ich schon da bin, gebe ich halt persönlich ab. Den Unterricht habe ich nicht gestört,die Lehrerin ist kurz aus der Klasse gegangen,mich hat keiner gesehen.
Der Schullleiter hat mich auf dem Rückweg getroffen und sich aufgeregt warum ich die Sachen eben nicht im Sekretariat abgegeben habe. Ich habe geantwortet, dass es sei schon erledigt und ich die Sachen vor der Klasse abgegeben habe.
Heute kommt plötzlich Brief vom Schulleiter.Wo er mich einer Lüge bezichtigt. Weil ich ihm gesagt habe, die Sachen seien vor der Klasse GELEGT worden. Ich habe ihn dreist angelogen und seiner Weisung nicht Folge geleistet. Somit war mein Handeln ein Hausfriedensbruch und unter Berufung auf den Art. 2 des BayEUG ( Zusammenarbeit innerhalb der Schulfamilie) fordert er mich für mein Kind umgehend eine andere Schule zu suchen.
Ehrlich gesagt bin ich unangenehm überascht. Ich habe m.E. nichts gesetzeswidriges gemacht, geschweige den mein Kind. Wenn ich mich missverständlich ausgedruckt habe, dann bin ich bereit es zu klären. Und warum soll es jetzt überhaupt an ein anderes Gymnasium? Darf der Schulleiter wegen eines Vorfalls mit dem Elternteil das Kind aus dem Gymnasum rausschmeissen? Ich wollte einen Brief an den Schulleiter bezüglich der Klärung des Vorfalls bzw. Vereinbahrung des Termins schreiben.Nur jetzt weiß ich nicht, ob ich dann nicht noch schlimmer mache. Muss ich einen Anwalt mit der Angelegenheit beauftragen oder kann man sowas unter einander klären? Ich bin Alleinerziehend,muss jeden Euro zwei mal umdrehen. Danke für die Hilfe.

4. Februar 2016 | 19:53

Antwort

von


(2079)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Machen Sie sich da keine Sorgen, ich kann Sie da durchaus beruhigen - im Einzelnen:

Die Entlassung von der Schule durch die Lehrerkonferenz (Art. 87) steht erst an 9. Stelle (!) von 10 aufeinander aufbauenden Ordnungsmaßnahmen, wohlgemerkt wegen des Verhaltens von Schülern zunächst.

Ein Hausfriedensbruch scheidet aus mangels rechtswidrigen Verhaltens von Ihnen und/oder dem Vorsatz dazu.

Die Androhung einer Entlassung ist völlig unverhältnismäßig.

Solange da nichts nachkommt, würde ich nichts mehr machen. Einen Anwalt können Sie dann immer noch einschalten, auch die untere Schulaufsichtsbehörde bei der Gemeinde, in der die Schule liegt.
Nur wenn ein schweres oder wiederholtes Fehlverhalten die Erfüllung der Aufgabe der Schule oder die Rechte anderer gefährdet hat, können erst Ordnungsmaßnahmen dieser Tragweite erfolgen - und ganz am Ende der Schulverweis.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 4. Februar 2016 | 21:06

Danke für die schnelle Antwort.Sie haben mich beruhigt. Heißt es: ich soll den Brief vom Schulleiter ignorieren ? Oder soll ich versuchen ihm die Sitation aus meiner Sicht zu schildern und mich entschuldigen? Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 5. Februar 2016 | 08:06

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihnen Ihre Nachfrage gerne wie folgt:

Ja, ein Brief ginge durchaus - schildern Sie Ihre Sicht und teilen Sie mit, dass Sie sich auch anwaltlich haben beraten lassen. Sie können sich entschuldigen, weisen Sie aber drauf hin, dass Sie das ansonsten für erledigt ansehen und ein Schulverweis definitiv ausgeschlossen ist, Sie sich auch im Übrigen dagegen zur Wehr setzen würden.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

(2079)

Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Erbrecht, Miet- und Pachtrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Baurecht, Verwaltungsrecht, Ausländerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 98754 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Grundsätzlich gut, jedoch habe ich keinen Hinweis gefunden wohin ich mich bei erneuter Ablehnung -evtl. wenden kann . ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Kompetente, ausführliche und auch verständliche Antwort, vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Antwort! ...
FRAGESTELLER