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Auto Diebstahel aus privater Kfz-Werkstatt

| 19.09.2013 10:45 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Es geht bei diesem Fall um die Frage, ob die Werkstatt haftet, wenn das dort zur Reparatur abgestellte Auto gestohlen wird.

Hallo liebe Juristen,

ich schildere erst mal ganz kurz die Vergangenheit zum Sachverhalt:

Ich habe mir vor ca. 2 Jahren ein altes amerikanisches Auto gekauft (Chevrolet El Camino, 80er BJ). Dieses Auto hatte einige Macken und Mängel. Ich habe es zu einen "Kumpel" gegeben, der mir das reparieren sollte.

Leider hat das alles ewig gedauert und es kamen immer neue Ausreden warum eine Fertigstellung bzw. letztendlich die Rückgabe nicht möglich war. Zudem ist die Werkstatt 500 km entfernt von meinem Wohnort, sodass ich alles aus der Ferne agieren muss und nicht ständig vor Ort sein kann. Bisher habe ich 3.000 EUR für Teile investiert. Rechnungen habe ich keine bekommen, es sollte eine Schlussrechnung folgen.

Nun hatte ich Ihm die Pistole auf die Brust gesetzt und die Herausgabe des Autos verlangt. Darauf hin hat er dann das Auto mit meinem Einverständnis mit Papieren im Fahrgastraum und Schlüssel versteckt auf der Ladefläche vor seiner Werkstatt abgestellt, da mal wieder ihm zu einem Übergabetermin „etwas dazwischen gekommen" war und eine Übergabe sich sonst schon wieder verzögert hätte.

Als ich es abholen wollte, waren weder Papiere noch Schlüssel vorhanden und die Batterie abgeklemmt. Alles sehr komisch. Ich habe Ihn angerufen und er hat vermutet, dass jemand das Auto stehlen wollte. Da wir ohne Schlüssel das Auto nicht bewegen konnten und das Lenkradschloss eingerastet war, haben wir das Auto wieder in seine Werkstatt-Garage geschoben – wo es bereits die letzten Monate gestanden hatte.

Er wollte dann die Schlösser tauschen und mir das Auto jetzt am Wochenende übergeben. Heute kam der Anruf, dass ihm das Auto aus der Garage gestohlen wurde. Das stinkt alles zum Himmel – zumal bereits in der Vergangenheit fadenscheinige Ausreden, die eine Herausgabe des Fahrzeuges immer wieder verzögert haben, an seiner Glaubwürdigkeit zweifeln lassen.

Nun meine Fragen:

1. Wer haftet?

2. Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich, ihn haftbar zu machen?

3. Welche juristischen Konsequenzen hat es, dass die Papiere und der Schlüssel angeblich vorher 1 Woche aus dem Auto gestohlen wurden.

4. Ich habe keinen Reparaturauftrag oden ähnliches, sind damit meine rechtlichen Mittel eingeschränkt?

Weitere Fragen fallen mir selbst gerade nicht ein, bin aber für ausführliche Tipps etc. sehr dankbar. Das ganze ist sehr komisch, zumal der Diebstahl ja quasi eine Woche zuvor „angekündigt" wurde.
19.09.2013 | 11:22

Antwort

von


(2)
Münchener Straße 3
83395 Freilassing
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
.
Auch in Anbetracht der geringen Höhe Ihres Gebotes hier also eine erste rechtliche Einschätzung.

Falls Sie gegen Ihren Bekannten einen Anspruch auf Schadensersatz geltend machen wollen würden, müssten Sie beweisen, dass Ihren Bekannten ein Verschulden trifft.
Dass das Auto geklaut wurde während es auf seinem Grund stand, würde alleine nicht genügen. Etwas anderes wäre es, wenn z.B. dort häufig Autodiebstähle geschehen und er dennoch mögliche Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen hätte.
Auch, dass der Schlüssel und die Papier beim Auto versteckt wurden, würde nicht genügen, da es ja mit Ihrem Einverständnis geschah.
Dass Sie keinen schriftlichen Reparaturauftrag haben, ändert an der Lage m.E. nichts.

Gemäß diesen Angaben würde ich als erste Einschätzung Ihre Erfolgsaussichten nicht sehr gut einschätzen. Dennoch könnten Sie diesbezüglich auf ihn zutreten. Zudem sollten Sie unbedingt den Diebstahl der Polizei melden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Jur. Univ. Julia Reubel, Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Julia Reubel
Fachanwältin für Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 23.09.2013 | 13:34

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