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Auto in Werkstatt kaputt gegangen?


01.06.2005 22:39 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Guten Abend,

ich habe meinen PKW wegen der Überprüfung der Klimaanlage und des Motors (dieser stotterte manchmal im Standgas) in eine Vertragswerkstatt gebracht. Dort führte ein Mechaniker eine Proberunde durch. Anschließend ist der Werkstattmeister auch noch mit dem Fahrzeug gefahren. Als sie den Wagen nun endlich auf der Hebebühne hatten, sprang der Wagen nicht mehr an. Es stellte sich herraus, das der Zündverteiler defekt ist.
Meine Frage: Wer muß für den defekten Zündverteiler aufkommen? Ich habe ja ein funktionierendes Fahrzeug dort abgegeben.
Laut Aotohaus soll ich den Schaden nun selber tragen.
Oder muß die Werkstatt für den eingetretenen Schaden aufkommen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Einen Anspruch auf er Ersatz beziehungsweise Austausch des defekten Zündverteilers gegen die Werkstatt werden sie nur dann haben, wenn der Defekt auf ein Verschulden in der Werkstatt zurückzuführen ist. Dies müssen sie nachweisen. Beruhte der Defekt jedoch auf bloßem Verschleiß, der auch außerhalb der Werkstatt zu einem Ausfall des Zündverteilers geführt hätte, hat die Werkstatt den Schaden nicht schuldhaft, also vorsätzlich oder fahrlässig verursacht. In in diesem Fall werden sie keinen Anspruch auf Schadensersatz gegen die Werkstatt haben, sondern müssen den Schaden selbst tragen.

Entscheidend wird also sein, ob sie den Nachweis eines Fehlverhaltens seitens der Werkstatt führen können.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann

Rechtsanwalt
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