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Auszahlung Direktversicherung

| 12.04.2021 15:44 |
Preis: 70,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Mein Bruder, geb. 11.09.1964, erhält eine Erwerbsminderungsrente (567,- €) plus Grundsicherung (353,- €) vom Sozialamt. Er ist während seines Berufslebens schwerbehindert geworden. Sein früherer Arbeitgeber hat am 01.01.1988 eine Direktversicherung für ihn abgeschlossen, die zum 01.01.2024 in Höhe von voraussichtlich 51996,- € auszuzahlen ist. Wie kann er über dieses Geld verfügen? Wird es an der Grundsicherung oder Rente angerechnet, gibt es Freibeträge, kann er sich dieses Geld für seinen späteren Lebensunterhalt ansparen?
12.04.2021 | 16:09

Antwort

von


(307)
Alte Schmelze 16
65201 Wiesbaden
Tel: 0611-13753371
Web: http://deutschland-schulden.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

das Vermögen ist nach § 12 Absatz 2 Satz 2 Nr. 3 SGB geschützt, da es die dortigen Freibeträge nicht übersteigt.

Zitat:
§ 12 SGB II Zu berücksichtigendes Vermögen
(1) Als Vermögen sind alle verwertbaren Vermögensgegenstände zu berücksichtigen.
(2) Vom Vermögen sind abzusetzen
1. ein Grundfreibetrag in Höhe von 150 Euro je vollendetem Lebensjahr für jede in der Bedarfsgemeinschaft lebende volljährige Person und deren Partnerin oder Partner, mindestens aber jeweils 3 100 Euro; der Grundfreibetrag darf für jede volljährige Person und ihre Partnerin oder ihren Partner jeweils den nach Satz 2 maßgebenden Höchstbetrag nicht übersteigen,
1a. ein Grundfreibetrag in Höhe von 3 100 Euro für jedes leistungsberechtigte minderjährige Kind,
2. Altersvorsorge in Höhe des nach Bundesrecht ausdrücklich als Altersvorsorge geförderten Vermögens einschließlich seiner Erträge und der geförderten laufenden Altersvorsorgebeiträge, soweit die Inhaberin oder der Inhaber das Altersvorsorgevermögen nicht vorzeitig verwendet,
3. geldwerte Ansprüche, die der Altersvorsorge dienen, soweit die Inhaberin oder der Inhaber sie vor dem Eintritt in den Ruhestand aufgrund einer unwiderruflichen vertraglichen Vereinbarung nicht verwerten kann und der Wert der geldwerten Ansprüche 750 Euro je vollendetem Lebensjahr der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person und deren Partnerin oder Partner, höchstens jedoch jeweils den nach Satz 2 maßgebenden Höchstbetrag nicht übersteigt,
4. ein Freibetrag für notwendige Anschaffungen in Höhe von 750 Euro für jeden in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Leistungsberechtigten.
Bei Personen, die
1. vor dem 1. Januar 1958 geboren sind, darf der Grundfreibetrag nach Satz 1 Nummer 1 jeweils 9 750 Euro und der Wert der geldwerten Ansprüche nach Satz 1 Nummer 3 jeweils 48 750 Euro,
2. nach dem 31. Dezember 1957 und vor dem 1. Januar 1964 geboren sind, darf der Grundfreibetrag nach Satz 1 Nummer 1 jeweils 9 900 Euro und der Wert der geldwerten Ansprüche nach Satz 1 Nummer 3 jeweils 49 500 Euro,
3. nach dem 31. Dezember 1963 geboren sind, darf der Grundfreibetrag nach Satz 1 Nummer 1 jeweils 10 050 Euro und der Wert der geldwerten Ansprüche nach Satz 1 Nummer 3 jeweils 50 250 Euro
nicht übersteigen.
(3)....

Da es sich um Beträge handelt, welcher der Altersvorsorge dienen sollen und zu diesem Zweck von dem Arbeitgeber angelegt wurden findet keine Anrechnung statt.

Ich hoffe damit Ihre Frage inhaltlich zufriedenstellend beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und eine schöne Woche.

Mit freundlichen Grüßen,
RA Fabian Fricke







Bewertung des Fragestellers 14.04.2021 | 11:08

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"Meine Frage wurde vollständig beantwortet. Einzelne Passagen sind wohl nur Juristen verständlich, nicht aber "normalen" Leuten."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 14.04.2021
4,4/5,0

Meine Frage wurde vollständig beantwortet. Einzelne Passagen sind wohl nur Juristen verständlich, nicht aber "normalen" Leuten.


ANTWORT VON

(307)

Alte Schmelze 16
65201 Wiesbaden
Tel: 0611-13753371
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RECHTSGEBIETE
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