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Auf fremden Namen bei einem Warenhaus bestellt, Anzeige wegen Betrug

08.07.2010 13:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren ,

ich habe im vergangenen Jahr einige Dinge auf fremden Namen bei einem Warenhaus bestellt , erhalten und nicht bezahlen können. Nun habe ich eine Vorladung der Kripo erhalten , da geschädigte Person Anzeige wegen Betrug gestellt hat. Es handelt sich ca um einen Sachwert von 1000,- Euro.
Ich würde den Betrug gerne zugeben und den entstandenen Schaden auch begleichen wollen , in Raten oder wie auch immer das Möglich ist , habe aber Angst vor einer Haftstrafe o.Ä. Ich bin vorher nie straffällig geworden und habe auch nicht vor nochmals in irgend einer Form strafrechtlich in erscheinung zu treten , bin aber Mutter von 3 KIndern und mit dem vierten Kind schwanger. Nun habe ich Angst , den Betrug zuzugeben und dann ins Gefängnis zu müssen.
Welche Strafe wird mich erwarten?
08.07.2010 | 14:51

Antwort

von


(265)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

in Hinblick auf Ihre Befürchtung, eine Haftstrafe antreten zu müssen, kann ich Sie beruhigen. Eine Freiheitsstrafe ist nicht zu erwarten. Gemäß § 263 Abs. 1 Strafgesetzbuch wird der Betrug mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

In Ihrem Fall ist "lediglich" mit einer Geldstrafe zu rechnen. Sie sind nicht vorbestraft und wollen die Tat gestehen und den Schaden begleichen. Vor diesem Hintergrund ist eine Freiheitsstrafe äußerst unwahrscheinlich. Sie müssen mit einer Geldstrafe rechnen, die sich nach der Höhe Ihrer persönlichen Einkünfte richtet.

Taktisch sollten Sie so vorgehen, wie Sie es selbst vorgeschlagen haben. Sie sollten die Tat gestehen und den Schaden begleichen. In Ihrem Fall geht es vielmehr darum, zu vermeiden, dass die gegen Sie verhängte Strafe in das Führungszeugnis aufgenommen wird und Sie sich damit nicht mehr als nicht unbestraft (umgangssprachlich: vorbestraft) bezeichnen dürften. Eine Geldstrafe würde dann in das Führungszeugnis aufgenommen werden, wenn die Höhe auf 91 und mehr Tagessätze festgesetzt werden würde.

Diesbezüglich würde ich Ihnen raten, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um eine optimale Verteidigung zu gewährleisten.

Eine Gefängnisstrafe kommt nicht realistisch in Betracht.

Bitte beachten Sie, dass dieses Forum nur geeignet ist, eine grobe Skizzierung der Rechtslage zu erteilen. Keinesfalls ersetzt dies eine tiefgehende anwaltliche Beratung. Das Weglassen oder Verändern bestimmter Angaben kann das Ergebnis der Beantwortung erheblich beeinflussen.

Ich hoffe, Sie mit dieser Antwort beruhigt zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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