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Anzeigepflicht von Krankenhausaufenthalt beim AG bei bestehender AU?

| 14.03.2010 19:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Sauer


Hallo,

ich habe folgende Frage und hoffe, dass mir jemand weiter helfen kann.

Ich bin seit Mitte Februar aufgrund einer heftigen Magenerkrankung und einem Nervenzusammenbruch bis zum 19.03.2010 krank geschrieben und hatte innerhalb dieser Zeit einen 2-tägigen Aufenthalt im Krankenhaus, bzw. der Psychiatrie (Grund: Zeitvertrag wurde nicht verlängert, extreme Existenzängste, mehrere Monate Mobbing vom Abteilungsleiter und Kollegen, ect.) Es kam alles zusammen.

Bin ich rechtlich/gesetzlich verpflichtet dies bei meinem Arbeitgeber anzuzeigen, dass ich diesen Aufenthalt hatte, bzw. muss ich eine Bescheinigung vom Krankenhaus vorlegen?

Ich möchte dies nur sehr ungern tun, zumal mein Arbeitsverhältnis zum 30.09.2010 gekündigt wurde. Ausserdem befürchte ich berechtigterweise, dass der Aufenthalt in der Psychiatrie nicht nur innerhalb der Personalabteilung bekannt wird, sondern im gesamten Unternehmen - was für mich sehr unangenehme Auswirkungen hätte.

Gibt es hier eine gesetzliche Regelung? Wenn ja, wo finde ich diese?

Vielen Dank vorab für die Info's.

Sehr geehrte Fragestellerin,

den Krankenhausaufenthalt müssen Sie nicht gesondert angeben soweit Sie - wie von Ihnen geschildert - ohnehin während des Aufenhtalts arbeitsunfähig krank geschrieben waren und anschließend auch noch.

Nur falls durch den Krankenhausaufenthalt eine verlängerte Krankschreibung notwendig gewesen wäre, hätten Sie eine entsprechende Bescheinigung vorlegen müssen.

Gesetzliche Grundlage ist § 5 Abs. 1 EntgFG

§ 5 Anzeige- und Nachweispflichten
(1) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Ist der Arbeitnehmer Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse, muß die ärztliche Bescheinigung einen Vermerk des behandelnden Arztes darüber enthalten, daß der Krankenkasse unverzüglich eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit mit Angaben über den Befund und die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit übersandt wird.


Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne per E-Mail zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Bewertung des Fragestellers 15.03.2010 | 07:33

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