Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anrechnung von Schenkung bei Erbfall

04.04.2020 09:21 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


14:08

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe im Jahr 1987 das Haus meiner Mutter und Ihrem Mann gekauft. Bei diesem Kauf wurden 25% (60.000DM) des Hauses als Schenkung, die auf das Erbe angerechnet werden muss, abgewickelt.

Meine Mutter ist bereits im Jahr 2010 verstorben und Ihr Mann im letzten Jahr. Der Nachlass wurde über ein Berliner Testament geregelt, in dem alle Erben gleich gestellt sind.

Meine Frage: In welcher Höhe muss diese Schenkung nun den Miterben ausgeglichen werden?

Mit freundlichen Grüßen

04.04.2020 | 09:58

Antwort

von


(428)
Freiheitsweg 23
13407 Berlin
Tel: 03080571275
Web: http://www.ra-bernhard-mueller.de/
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn im Kaufvertrag oder im Testament ausdrücklich geregelt ist, dass die Schenkung auszugleichen ist, dann ist die Schenkung in Höhe von 60.000 DM umgerechnet 30.677,51 Euro auszugleichen.
Das bedeutet jeder Erbe bekommt als Ausgleichszahlung einen Anteil an den 30.677,51 Euro, der seinem Erbteil entspricht.

Wenn im Kaufvertrag oder Testament nicht ausdrücklich festgelegt wurde, dass die 60.000 DM auszugleichen sind, sondern sich die Ausgleichspflicht nur aus dem Gesetz ergibt, muss kein Ausgleich gezahlt werden, weil seit der Schenkung mehr als 10 Jahre vergangen sind. (vgl. § 2325 BGB )

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Bernhard Müller

Rückfrage vom Fragesteller 05.04.2020 | 14:04

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Müller,

vielen Dank für die schnelle Beantwortung.

Also muss auf die damalige Schenkungssumme keinerlei Inflationsausgleich oder ähnliches geleistet werden und nur die Summe umgerechnet in Euro ausgeglichen werden? Vereinbart ist laut Vertrag nur die Anrechnung der 60.000DM

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.04.2020 | 14:08

Sehr geehrter Fragesteller,

ein Inflationsausgleich ist nicht geschuldet, hätte damals aber vereinbart werden können.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

(428)

Freiheitsweg 23
13407 Berlin
Tel: 03080571275
Web: http://www.ra-bernhard-mueller.de/
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Mietrecht, Erbrecht, Familienrecht, Strafrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 94367 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die Info. Dass hier die Rechtslage nicht ganz eindeutig ist, liegt natürlich an den Umständen des Falls. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
super schnelle und ausführliche Antwort - ich danken Ihnen herzlich! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die hilfreiche und verständnisvolle Antwort. ...
FRAGESTELLER