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Schenkung / Anrechnung auf Erbteil

16. Juni 2014 16:33 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


12:28

Zusammenfassung:

Fragen zur Anrechnung im Erbfall und Pflichtteilsausgleichung

mein Bruder hat 1987 ein Haus von meinen Eltern ein Haus übergeben bekommen. Im notariellen Übergabevertrag steht: " Der Sohn nimmt die Übergabe an. Er hat Gegenleistungen nicht zu erbringen, muss sich jedoch den heutigen Erwerb auf seinen Erbteil am elterlichen Vermögen anrechnen lassen. Zu Gleichstellung seiner Geschwister aus der heutigen Übergabe ist der Überbehmer nicht verpflichtet."
Zwischenzeitlich sind beide Eltern verstorben (zuletzt die Mutter Anfang d.J.). In ihrem Testament hat sie meinen Bruder zum Alleinerben ihres Geldvermögens gemacht. Ist das in Ordnung? Steht das nicht im Widerspruch zu dem Passus im Übergabevertrag?

16. Juni 2014 | 17:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Formulierung im Notarvertrag und die spätere Einsetzung als Alleinerben, lässt die Einsetzung nicht als Alleinerbe vom Sohn unwirksam werden. Auch wenn dies zunächst inhaltlich widersprüchlich erscheint.

Diese Regelung hat jedoch Einfluss auf die Ausgleich nach § 2316 BGB , so dass sich der Pflichtteil der Geschwister erhöhen wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)





Rückfrage vom Fragesteller 17. Juni 2014 | 10:46

Danke für Ihre Antwort. Um welchen Wert erhöht sich der Pflichtteil der Geschwister? Es sind ingesamt 5 Kinder, von denen aber ein weiteres auch ein Haus übertragen bekommen hat mit dem gleichen Passus bezüglich der Anrechenbarkeit am elterlichen Vermögen. Es bleiben dann also noch 3 Geschwister übrig, die noch nichts im Vorfeld erhalten haben. Normalerweise wäre der Pflichtteil doch je 10% bei 5 Kindern.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17. Juni 2014 | 12:28

Bei den Prozenten selbst ändert sich nichts. Es händert sich die Höhe in €, was in Abhängigkeit der jeweiligen Wertigkeiten, d.h. der Vorausempfänge und dem gesamten Nachlasswert. Eine genaue Berechnung kann somit erst nach Kenntnis der gesamten Wertigkeiten durchgeführt werden.

ANTWORT VON

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