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Angeblich Falsches Teil-Warenbetrug-Dringend


14.10.2006 15:46 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Arnd-Martin Alpers



Guten Tag, ich hoffe Sie können mir weiter Helfen bei meinen großen Problem.

Mein Freund hat sich bei Ebay Angemeldet und mir Erlaubt dort Artikel zu Verkaufen bis jetzt gab es Nie Probleme. Bis jetzt.
So hat sich ein Käufer bei meinen Freund gemeldet und gesagt das ,das Ersteigerte Teil noch nicht da ist obwohl ich den Org. Postbeleg hatte. Zwei Tage später Meldete sich der Käufer wieder Telefonisch und behauptet nun dieses Teil ist nicht das was ich zum Verkauf Angeboten habe es wäre ein anderes Teil.Ich habe mir alles Ausdrucken lassen. Nun hat der Käufer eine Anzeige gegen meinen Kumpel und mich gemacht wegen Warenbetrug.
Am Montag muß ich zur Polizei und meine Aussage machen.Im Verkaufangebot stand " Privatverkauf keine Rücknahme oder Gewähr"

Da ich in Jungen Jahren viel Blödsinn gemacht habe das letzte verfahren ist grade 7 Monate her kann und werde ich mir nicht Unrechtes mehr Erlauben. Ich bin 21 Jahre alt meine letzt Strafe war zu Bewährung / Sozialstunden ausgesetzt.

Was wird nun auf mich zu kommen und wie Verhalte ich mich Richtig.

Kann ich mich von einen Anwalt Vertreten lassen ? ich bin zur Zeit Arbeitslos.

Lieben Herzlichen Dank für alle Antworten.

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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn ich Ihre Schilderung richtig verstehe, ist die Ware ja jedenfalls noch beim Käufer angekommen, so dass die Behauptung, dass diese gar nicht geliefert wurde, vom Tisch sein dürfte.

Ob ein Betrug vorliegt, hängt nun wesentlich davon ab, was Sie in der Beschreibung angepriesen und dann letztendlich geliefert haben. Die von Ihnen verkaufte Ware muss letztendlich Ihrer Beschreibung entsprechen, d.h. Sie können nicht einen "voll funktionstüchtigen Highspeed Komplett Pc" verkaufen, der sich dann als 386er mit defekter Grafikkarte ohne Festplatte entpuppt. Ob hier die Beschreibung ganz wesentlich von der gelieferten Ware abweicht, kann ich anhand Ihrer Beschreibung kaum beurteilen.

Für einen Betrug müssten Sie bewusst eine falsche Beschreibung eingestellt haben, um dadurch ein erheblich höheres Gebot zu erhalten sich damit auf Kosten des Käufers zu bereichern.

Gerade da Sie schon viel "Blödsinn" gemacht haben, würde ich Ihnen empfehlen, statt am Montag zur Polizei zu gehen (dort müssen Sie nicht erscheinen - aber netterweise teilen Sie Ihr Nichterscheinen telefonisch mit), einen Anwalt aufzusuchen, der zunächst Akteneinsicht nimmt und dann die Sache mit Ihnen beurteilen kann. Wenn Sie arbeitslos sind, haben Sie vermutlich einen Anspruch auf Beratungshilfe - dieser deckt allerdings in Strafsachen nur die reine Beratung ab. Sie können sich daher vor Ihrem Anwaltsbesuch beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein ausstellen lassen, so dass Sie die anwaltliche Beratung dann max. 10 EUR kostet.

Wie gravierend die Sache letztlich für Sie ist, wird zum einen von Ihren Vorstrafen, zum anderen aber natürlich auch von der Diskrepanz zwischen Beschreibung (und dem damit verbundenen objektivem Wert der Sache) und tatsächlichem Wert der Sache ab. Möglicherweise entspricht der Artikel auch Ihrer Beschreibung und der Verkäufer hat nur etwas anderes erwartet - dann hätten Sie natürlich nichts zu befürchten (von Ausnahmen wie der berühmten Leerverpackung etc. mal abgesehen).

Mit freundlichen Grüßen

Arnd-Martin Alpers
Rechtsanwalt

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