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AUFSETZUNG EINES SCHREIBENS an ARCOR - WIEDERRUF


05.11.2006 11:53 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Guten Tag,

am 14.10 wurde ich von der Fima angerufen bez. der Umstellung auf TWINTEL (Festnetz + Handy).
Nach meiner Rückfrage ob auch eine ZUhause Bereich von Vodafone(Co.-Partner) zu Verfügung stehe wurde mir dies Bestätigt.
Am 16.10 erkundigte ich mich nochmals im ArcorShop dort wiederlegte man mir diese Zusage anhand eines Flyers. Tatsache ist, dass das Twintel-Gerät sich lediglich in den WLAN Bereich den eigenen Modems einwählt anonsten ist man an einen überteuerten Vodafontarif gebunde.
Auf Grund dieser Information habe ich den Wiederruf per FAX + EMAIL als auch am 17.10 per Einschreiben erhalten, bis jetzt ohne Reaktion, lediglich am 23.10 ein Standart-Schreiben mit der erl. der Kündigungsmodalitäten.
Die Bestätigung zu Umstellung auf Twintel erhielt ich am 24.10.
Daraufhin sprach ich mehrfach mi der Kundenbetreuung, die meist keine Ahnung hat von was ich gesp. habe....
Letztendlich habe ich auf die Rückstellung meines Vertrages auf den AltenTarif PremieumPaket von Arcor-
Enthält:
Telfon + Euro + Internet-Flatrate
ISDN-Anschluss +DSL mit 16000 Bandbreite
für 59,80 €

Die Umstellung erfolgte zum 02-11-06 auch mit entsprechender Neubrechnung der Mindesvertragslaufzeut ab diesem Termin von 12Monaten.
Jedoch müsste dieser zurückgesetz werden auf den 19.03.2005.
Mein Versuch etwas bei der Kundenb. zu erreichen blieb ohne Erfolg, das die Mitarbeiter keinerlei Info zu irgendwas habe...

Ich bitte in diesem Sachverhalt um die Aufsetzung eines Schreibens mit entsprechende erl. des Sachverhaltes. DANKE

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben hier zusammenfassend im Rahmen einer Erstberatung unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:


Sie haben mit einem Telekommunikationsunternehmen (T) einen Vertrag über Telekommunikationsdienstleistungen geschlossen, der mir nicht vorliegt.

Am 14.10.2006 wurden Sie von T angerufen. Sie sollten für die Umstellung Ihres Tarifes auf die Twinteloption geworben werden.

Aufgrund einer Fehlinformation von T stimmten Sie am Telefon zunächst zu.

Fraglich ist, ob diese Vertragsumkstellung rechtswirksam geworden ist. Daran bestehen nach ihren Schilderungen erhebliche Zweifel.

Bereits am 16.10.2006 haben Sie nach Aufklärung der Fehlinformation Ihr Angebot (auf die sogenannte invitatio ad offerendum von T) bezüglich der Vertragsumstellung widerrufen (oder Ihre Willenserklärung aufgrund dieses Irrtums angefochten). Wichtig ist natürlich, dass sie dies gegenüber T nachweisbar (beweisbar z.B. Email oder Kopie des Einschreibenbriefes) erklärt haben - das ist nach Ihren Darstellungen der Fall.

Dennoch erhielten Sie am 24.10.2006 eine Vertragsbestätigung (und Hardware ?) von T. Dies ist jedoch aufgrund des von Ihnen widerufenen Angebotes falsch, da ein Vertrag wegen Ihrer fehlenden bzw. angefochtenen Willenserklärung nicht zustandekommen konnte.

Auch Aufgrund des weiteren Umstandes, dass § 312b BGB bei sogenannten Fernabsatzverträgen umfassende Informationspflichten für T aufstellt (BGB-InfoV), und Ihnen als Verbraucher unter bestimmten Voraussetzungen Widerrufs- und Rückgaberechte einräumt (§ 312d BGB) sehe ich gute Chancen, unter Umständen schon durch erneuten Widerruf der Zusatzvereinbarung (per Einschreiben Rückschein), die Zusatzoption zu beseitigen.

Im Ergebnis würde dann Ihr alter Vertrag mit den dortigen Laufzeiten etc. weiterlaufen.

Bitte senden Sie mir nach Unterzeichnung einer Prozessvollmacht alle Unterlagen (auch ausgedruckte Emails) zu. Die Kontakdaten entnehmen Sie bitte meiner Website www.lautenschlaeger.iustitia.de .

Ich werde dann wie von Ihnen vorgeschlagen ein entsprechendes anwaltliches Schreiben an T verfassen.

Sollten Sie im Zusammenhang mit der angeblichen Tarifumstellung Hardware (Telefone o.ä.) erhalten haben müssen diese selbstverständlich an T zurückgegeben werden.


Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung nicht eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen und gegebenfalls weiter Ermittlungen zum Sachverhalt ersetzen kann.


Mit freundlichen Grüßen

Peter Lautenschläger
Rechtsanwalt
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