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.....und ZACK wieder unbeliebt gemacht


| 21.12.2015 08:43 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



*Im Vorfeld möchte ich sagen; tolle Seite, ich lese hier immer gern mit :)

Mir ist ne dumme Sache passiert und ich würde gern noch vor Heiligabend meine Optionen checken. Vielleicht könnt ihr mir helfen.

Als ich sechs Jahre alt war habe ich den Weihnachtmann eingeladen mit mir zusammen das Sandmännchen anzuschauen. Der Scheißkerl ist nicht aufgetaucht und heute stand er plötzlich vor der Tür. Es tat ihm Leid, er hätte viel zu tun blablabla… Also habe ich gesagt: Komm rein, ich habe noch Star Wars auf DVD da. Naja die andere Sendung schaue ich schon lange nicht mehr. Und als der Film beginnt quatscht der Typ dazwischen. Das ist doch dann auch logisch, daß bei mir wieder alle hoch kommt und ich ihm mal ne anständig, gesunde Watschn verpasse. Und als er sich anschickte völlig angepisst wieder mit seinem Nobelschlitten zu verschwinden, habe ich noch drei Rentiere gekillt.

In diesem Zusammenhang hätte ich folgende Fragen:

Ist die Androhung allein „DU LANDEST AUF MEINER LISTE" daß in Aussicht stellen eines zukünftigen Übels, wobei der Übergewichtige im roten Mantel vorgibt, auf dessen Verwirklichung Einfluss zu haben, hier schon vollendeter Straftatbestand? Im Grunde braucht der Typ sich nicht aufregen; Wer einem anderen wesentliche Handlungselemente aus dem Film: Das Erwachen der Macht zusammenfasst, welche geeignet sind, dem Genuss am vollständigen Werk oder dessen Ausgang zu verderben, wird doch hier auf Erden schon mit Freiheitsstrafe nicht unter xxx Jahren bestraft.

Da es sich um einen anerkannten Heiligen handelt und die Welt quasi immer einen Schuldigen sucht, sollte ich vielleicht lieber eine Selbstanzeige in Betragt ziehen? Was meint ihr? Ist die örtliche Staatsanwaltschaft überhaupt dafür zuständig oder sollte ich lieber mit dem Heiligen Stuhl in Rom telefonieren? Aber man muß das verstehen, der Mythos des Mannes, der mit einem von Rentieren gezogenen fliegenden Schlitten reist, heimlich durch die Kamine in fremde Häuser steigt und dort Geschenke verteilt, lässt mich glauben, daß ich mehr Verständnis in der Vatikanstadt finde als auf einen überfüllten Polizeirevier – wo der Kaffee schon scheiße schmeckt.

Falls durch den Zwischenfall ein Drittel der Rentiere (Dasher, Dancer & Prancer) längere Zeit Arbeitsunfähig sind, aber dafür noch zwei Drittel des übrigen Gespanns (Vixen, Comet, Cubid, Donner, Blitzen & Rudolph) schaffen können ++ habe ich dann Weihnachten völlig versaut oder kann ich darauf bestehen, daß die Verbliebenen ihre gesellschaftliche Pflicht tun?

Ich wünsche Euch allen frohe Feiertage!
LG Thomas

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Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist natürlich eine ganz böse Sache, die Ihnen da passiert ist.

Die Staatsanwaltschaft wird nicht zuständig sein, so dass Sie die Selbstanzeige vergessen sollten, zumal Ihnen der Kaffee bei der Polizei nicht schmeckt, Sie aber keinen Anspruch auf genießbaren Kaffee durchsetzbar haben.

In Betracht kommt die Stellung eines Gnadengesuches bei santaclaushouse/northpol, damit die Elfen sich darauf einstellen können, dieses Jahr den Schlitten nicht so voll zu laden. In Anbetracht der reduzierten rs-Zahl wird sonst die Zuladung und damit das zulässige Gesamtgewicht überschritten werden.

Da es aufgrund Ihrer Freveltat aber zu Lieferverzögerungen nun können könnte, sollten Sie auch unbedingt amnesty (an die der Plattformbetreiber bitte den Einsatzbetrag weiterleiten mag) informieren, da zu befürchten ist, dass Ihre Menschenreche ab dem 24. einige Einschränkungen bekommen könnten, da Millionen genervter Eltern, die heulende Kinder über die Feiertage haben, vielleicht doch erbost den Täter (also Sie) stellen könnten.

Mit Rom brauchen Sie hingegen nicht telefonieren, da die Ren(n)tierabteilung nach Maranello ausquartiert worden ist.


Auch Ihnen frohe Feiertage, wo immer Sie diese auch verbringen mögen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg
Bewertung des Fragestellers 21.12.2015 | 09:45


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