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schaden am geliehenen fahrzeug


17.01.2006 10:56 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Betreff: schaden am geliehenen fahrzeug

Nachricht: sehr geehrte damen und herren, ich hoffe, dass sie mir helfen können, denn ich bin sehr verzweifelt.zur zeit bin ich noch in der weiterbildung und beziehe nur bafög.deswegen kann ich ihnen nicht so ein hohes honorar zahlen.ich hoffe sie helfen mir trotzdem. im dezember hat mir ein bekannter sein auto für ca. 2 1/2 wochen geliehen. es handelt sich dabei um einen bmw combi. ein sehr altes modell. ich dachte natürlich,dass mit dem fahrzeug alles okay ist. doch auf dem weg zu meiner nachhilfeschülerin ging plötzlich gar nichts mehr. der wagen wurde immer langsamer,obwohl ich gas gegeben habe und blieb stehen. der motor qualmte ohne ende. gott sei dank konnte mich jemand bis zu nächsten tankstelle abschleppen. meine nerven lagen blank. ich musste den eigentümer des fahrzeugs anrufen. der war zunächst recht locker, ich habe auch die schuld bei mir gesucht. das fahrzeug hatte kein wasser mehr. aber die anzeige deutete nichts an. jetzt musste er einen neuen motor haben, den er angeblich bei ebay für 1500,00 euro gekauft hat. dabei habe ich über jemanden erfahren, dass dieser nur 150,00 gekostet hat. wir hatten abgemacht den schaden zu teilen. doch jetzt soll ich 750,00 euro zahlen, also die hälfte vom angeblichen preis. inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob der schaden überhaupt durch mich entstanden ist und ob er nicht als halter verantwortlich ist. das schlimme ist, dass er ein mensch ist,der einem gleich mit anwälten droht und dass er fähig ist, menschen die existens zu nehmen und fertig zu machen. aus lauter angst habe ich ihm einen vertrag unterschrieben, dass ich das geld in montalichen raten an ihn zahle. er belästig mich die ganze zeit und ich muss ständig etwas für ihn tun. kann ich den vertrag anfechten? oder ist er ohnhin nichtig, da er meine unerfahrenheit ausgenutzt hat? bitte helfen sie mir!!!!er hat das fahrzeug übrigens privat machen lassen.ich kann mir nicht denken, dass die arbeitsstunden 1350,00 euro betragen! außerdem hat er den alten motor verkauft und damit geld gemacht! bitte antworten sie mir schnell. ich bin echt verzweifelt!

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung scheint in dem „Vertrag“ ein Schuldanerkenntnis zu liegen.

Somit dürften Sie aus diesem Grund nach kursorischer Prüfung zur Zahlung verpflichtet sein.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit der Anfechtung.

Nach § 119 BGB kann wegen Irrtum (unverzüglich!) angefochten werden. Nach Ihrer Schilderung habe ich aber Zweifel, ob ein relevanter Irrtum vorliegt, da Sie genau diese Erklärung abgeben wollten. Der Motivirrtum ist unbeachtlich.

Nach § 123 BGB kann wegen Täuschung oder Drohung angefochten werden. Sollten Ihnen also zu hohe Rechnungen vorgelegt oder behauptet worden sein, könnte des hier erfolgversprechend sein.

Ohne genauer Prüfung kann hier jedoch abschließend keine Stellung genommen werden.

Evtl. haben Sie Anspruch auf Beratungshilfe, das bedeutet (bis auf 10 Euro) eine kostenfrei anwaltliche Vertretung. Wenden Sie sich hierzu an das für Sie zuständige Amtsgericht und erkundigen Sie sich. Dann können Sie den Vorgang detailliert von einem Kollegen vor Ort prüfen lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Für evtl. Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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