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keine gesetzliche Gewährleistung bei 'Geschäftskunden'?

| 04.06.2007 21:41 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Guten Tag, ich habe vor 12,5 Monaten einen Laptop-PC gekauft bei einem international tätigen US-Hersteller mit Direktvertrieb als - wie die es nennen - "Geschäftskunde", weil ich damals nebenberuflich und freiberuflich in der Finanzberatung tätig war bzw. werden wollte und so habe ich mich als Kunde angemeldet.
Nun habe ich einen Defekt an dem Gerät (Tastatur) und nach einigem Hin-und-her und Analysen bietet man mir eine kostenpflichtige Reperatur an. Darauf hatte ich eingewandt, dass der Fehler in der Zeit der gesetzlichen Gewährleistungfrist (24 Monate) auftrat. Die Antwort war, dass ich als "Geschäftskunde" geführt werde und daher diese 24 Monate Gewährleistungfrist nicht geltend machen könne und mein "Service" abgelaufen sei (4 Monate).
Meine Recherchen im Internet ergeben einen Wust unterschiedlicher Stellungnahmen. Offensichtlich ist das schwieriges Terrain mit Abgrenzungsproblemen.
Kann es denn sein, dass man als "Geschäftskunde" (nach BGB §14 müsste ich dann doch eher korrekt als "Unternehmer" bezeichnet sein) nicht den Anspruch auf Gewährleistung hat wie als "Verbraucher" - zumindest wenn dies in den AGB entsprechend formuliert ist (aber die versteht man als Rechts-Laie auf weiten Strecken überhaupt nicht). Als 1-Mann-Unternehmen bin ich doch genauso Verbraucher/Nutzer des Gerätes.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Als Gewerbetreibender sind Sie automatisch Unternehmer. Die Unterscheidung Unternehmer/Verbraucher hat nichts mit dem tatsächlichen Gebrauch des Kaufgegenstandes zu tun und stellt lediglich darauf ab, ob Sie gewerblich tätig sind oder nicht.

Der Begriff "Unternehmer" muß in den AGB nicht zwingend verwendet werden, wenn beispielsweise durch die Verwendung von Synonyma klagestellt ist, daß ein solcher gemeint ist.

Die Gewährleistungsfrist von zwei Jahren kann bei Verkäufen an Unternehmer eingeschränkt werden, jedoch kann die Frist nur auf mindestens 12 Monate reduziert werden.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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