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berufsständische Pflichtversorgung


| 19.07.2006 18:06 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Apotheker bin ich laut Gesetz Mitglied bei der Apothekerversorgung.

Aufgrund persönlicher Probleme unterliess ich es, mich nach der Approbation bei der Apothekerversorgung zu melden.

Das dritte Staatsexamen erfolgte August 2004, seit Oktober 2004 besteht eine versicherungspflichtige Tätigkeit an der Universität und seit Dezember 2005 bin ich approbiert.

Meine Fragen:

* Ist das "Nicht-Anmelden" ein Straftatbestand?

* Welche Sanktionen habe ich seitens der berufsständischen Pflichtversorgung zu erwarten?

* Kann mich das meine Approbation kosten?

Ich bedanke mich im voraus für Ihre Antwort
19.07.2006 | 19:07

Antwort

von


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Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
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Sehr geehrter Ratsuchender,

1. Als Apotheker sind Sie verpflichtet, sich nach der Approbation bei der Apothekerversorgung anzumelden.

2. Ihre Approbation verlieren Sie nicht, jedoch können Sie zur Nachzahlung für die fehlenden Monate verpflichtet werden (die Anmeldung erfolgt dann rückwirkend für den Zeitpunkt der Approbation) und gegebenenfalls eine Strafe erhalten. Die Regelungen finden sich hier in ihrem jeweiligen Landesgesetz (da ich das Bundesland noch nicht sehen kann, kann ich Ihnen die Vorschriften nicht mitschicken).

3. Sie sollten sich unverzüglich anmelden, um weitere Nachteile zu vermeiden. Insbesondere müssen Sie dann noch die Befreiung von der BfA beantragen.


Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen. Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

Weiler Rechtsanwälte
Sonnenstr. 2
80331 München

Tel: (089) 20604130
kanzlei@weiler-rechtsanwaelte.de

Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:
Meine Auskunft umfasst die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind.
Insbesondere bezieht sich meine Auskunft nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Auch einige Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht geklärt werden. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.


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