Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wann darf ein Anwalt mit welchem Streitwert abrechnen?

| 11.09.2014 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


12:11


Ich hatte in Vertretung meiner Familie einen RA beauftragt, in einer WEG-Sache.
Im Berufungstermin habe ich die Klage wegen Aussichtslosigkeit zurücknehmen
müssen.
Offen ist immer noch die Beschwerde über den Streitwert:
Der RA ging von 2.000 Euro Streitwert aus, die entsprechenden Rechnungen für
die I. Instanz und die Berufungsinstanz hatte er von mir immer im voraus zu zahlen
verlangt (was ich auch gemacht hatte). Das Amtsgericht hatte dann einen völlig
absurden Streitwert (6.000 Euro) angenommen, die entsprechende Beschwerde
wurde eingelegt. Die Begründung der Beschwerde erfolgte nicht (wollte der RA später machen). Zum Berufungstermin hatte das Landgericht diese Hauptsache und die Streitwertgeschichte 'zusammengelegt'.
Der RA hat dann im Termin einen sehr üblen Fehler (zu unseren Lasten) versucht (er weigerte sich zu erklären, dass die Beschwerde im Namen der Kläger erfolgt sei). Ich habe
daher einige Tage später das Mandat gekündigt und die Beschwerde begründet.
Die Gegenseite ebenso. Seitdem liegt die Sache unentschieden beim Landgericht.

Nun hat dieser RA sich schriftlich an die von mir vertretenen Familienangehörigen gewandt
(ohne mich zu informieren) und Zahlung seiner Kostenrechnungen verlangt, die beide von einem Streitwert von 6.000 Euro ausgehen und die in dem Schreiben aufgeführt waren.
Meines Erachtens darf er das nicht, sondern muss abwarten, bis das Gericht entscheidet. Es kann dabei herauskommen, dass der richtige Wert 6.000 sei, oder die 2.000 Euro oder auch die 500 Euro, die ich in der Beschwerdebegründung vertreten habe.

Was wäre das richtige Vorgehen eines RAs? Bzw. wie soll ich reagieren?

Für eine Klärung wäre ich sehr dankbar.

C.H.

11.09.2014 | 12:03

Antwort

von


(1357)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Guten Tag,

der RA ist gehalten, seine Gebührenrechnung nach dem vom Gericht festgesetzten Wert zu erstellen.

Derzeit ist der Wert auf 6.000.- € festgesetzt, so dass seine Rechnung von daher nicht zu beanstanden ist.

Falls der Wert vom Landgericht geändert werden sollte, ist die Rechnung entsprechend zu korrigieren, etwaige Überzahlungen sind zu erstatten.

Der RA ist nicht verpflichtet, abzuwarten, welche Entscheidung im Beschwerdeverfahren ergeht.


Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 11.09.2014 | 12:08

Woraus ergibt sich, dass er nicht bis zum des Rechtszuges/der Entscheidung warten muss? Aus welcher rechtlichen Vorschrift?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.09.2014 | 12:11

Die Frage wär, aus welcher Vorschrift sich ergeben soll, dass er warten muss.

Die gibt es nicht.

Bewertung des Fragestellers 11.09.2014 | 13:19

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:

Mal wieder jemand, der nicht die erhoffte Antwort bekommen hat ...

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Reinhard Otto »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11.09.2014
2,4/5,0

ANTWORT VON

(1357)

Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Miet und Pachtrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht