Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vertragliche Arbeitszeit in der Schwangerschaft

23.10.2011 16:13 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Vogt


Guten Tag,
ich arbeite in in leitender Position mit einer vertraglich vereinbarten 50h-Woche. Seit kurzem bin ich schwanger und habe dieses bereits meinem Arbeitsgeber gemeldet. Soweit ich informiert bin, sieht das Mutterschutzgesetz eine Höchstarbeitszeit von 8,5h pro Tag bzw. 90h in 2 Wochen vor.
Habe ich einen Anspruch auf Verkürzung meiner Wochenarbeitszeit? Und wenn ja, wird automatisch das Gehalt entsprechend ebenfalls gekürzt?
MfG

Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne darf ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Im Gegensatz zu den Regelungen des Arbeitszeitgesetzes, welches für leitende Angestellte keine Anwendung findet, sind die Regelungen des Mutterschutzgesetzes nach § 1 MuSchG für alle Frauen anwendbar, die in einem Arbeitsverhältnis stehen.

Nach § 8 MuSchG ist es hierbei untersagt, Frauen über 18 Jahren mehr als 8,5 Stunden täglich oder 90 Stunden in der Doppelwoche zu beschäftigen. Dieses allgemeine Beschäftigungsverbot gilt auch in Ihrem Fall, so dass Ihre Arbeitszeit entsprechend anzupassen ist.

Diese Anpassung der Arbeitszeit führt jedoch nicht dazu, dass auch Ihr Lohn entsprechend zu kürzen ist. So sollen schwangeren Frauen durch Beschäftigungsverbote grundsätzlich keine Lohnverluste entstehen. Dementsprechend bestimmt § 11 MuSchG, dass Ihnen auch nach Reduzierung der Arbeitszeit mindestens der Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder - nach Wahl des Arbeitgebers – drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, weiter zu bezahlen ist.

Abschließend hoffe ich, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.

Hierbei möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Sie können natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir Verbindung aufnehmen.

Für eine über diese Erstberatung hinausgehende Interessenvertretung steht Ihnen meine Kanzlei selbstverständlich ebenfalls gerne zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntagnachmittag und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70800 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
So habe ich diesen Service gedeutet, als ich mich für die Nutzung entschieden habe. Auf meine konkrete Anfrage erhalte ich gut verständlich eine klare und kompetente Auskunft. Diese habe ich erhalten. Ein klares positives Votum ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage wurde exakt beantwortet. Vielen Danke für diesen tollen Service. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle Reaktion auf die Frage und Rückfrage und was wichtiger ist, Verständliche und nachvollziehbare Antwort. ...
FRAGESTELLER