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Unfallschaden oder gesetzl. Gewährleistung ?


| 26.01.2005 20:36 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo,
meine Frau kaufte im Mai letzten Jahres ein gebrauchtes Kfz von einer Privatperson.Im Kaufvertrag wurde Unfallfreiheit (notiert wurde eine kleine Beule, wirklich unwichtig) bescheinigt, der Verkäufer hat die gesetzliche Gewährleistung nicht ausdrücklich ausgeschlossen.
Bei jetzt notwendiger TÜV-Prüfung wurde unter anderem folgende Mängel notiert:
Die Vorderradaufhängung ist ausgeschlagen.Querlenker rechts.
Die Bereifung ist beschädigt
Die Radeinstellung hat erkennbare Fehler
Die Leuchtweitenregelung der Scheinwerfer für Abblendlicht funktioniert nicht.

Da die Leuchtweitenregelung sich nicht einstellen läßt und die Vorderradaufhängung Gewaltspuren aufweist, vermutete der TÜV-Prüfer einen Unfall als Ursache.
Auf Nachfrage bei der Erstbesitzerin des Fahrzeugs erfuhren wir, das zwar kein Unfall vorgelegen hat aber das Fzg heftig gegen eine Bordsteinkante gefahren wurde, verkauft wurde dann schnell ohne Reparatur o dgl.
Können wir den Verkäufer dafür mithaftbar machen und wenn ja, wie können wir die ansprüche am besten gelten machen?
Vielen Dank vorab, mfG

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Die von Ihnen geschilderten Fehler sind auch für einen "normalen" Gebrauchtwagen nicht mehr akzeptabel und stellen einen Mangel dar, der Sie zur Ausübung der Ihnen zustehenden Gewährleistungsrecht berechtigt. Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn Sie eine solche "alte Möhre" erworben hätten, daß auch bei einem nur durchschnittlichen Erhaltungszustand mit derart starken Mängeln gerechnet werden muß.

Demgemäß sollten Sie dem Vekräufer zunächst die Mängel anzeigen und ihn - unter Setzung einer angemessenen Frist - zur Nachbesserung auffordern. Kommt er dem nicht oder nicht fristgerecht nach, können Sie vom Vertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern. Treten Sie vom Vertrag zurück, müssen Sie dem Verkäufer das Fahrzeug zurück geben und erhalten im Gegenzug den Kaufpreis zurück, lediglich für die zwischenzeitliche Nutzung müssen Sie dem Verkäufer eine Entschädigung bezahlen (bzw. sich als Abzug vom zurück zu zahlenden Kaufpreis gefallen lassen). Wählen Sie statt dessen die Minderung des Kaufpreises reduziert sich dieser entsprechend dem Wert der mangelfreien zum Wert der mangelbehafteten Sache.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
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