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Umschulung abbrechen Unfallkasse


| 24.10.2016 07:49 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Evgen Stadnik



Hallo,

ich erlitt 2012 einen Arbeitsunfall während meiner 1 Ausbildung zum Maler und Lackierer. Diese schloss ich trotz OPS und starken Schmerzen mit bravur ab, weil dies eig mein Traumjob war.
Anfangs wurde ich von der Unfallkasse etwas im Stich gelassen und musste dauernd mit dem Anwalt drohen das sich überhaupt etwas in Bewegung gesetzt hatte. Ich wollte mich gerne auf meinem vorherigen Beruf aufbauen, doch alles was ich vorschlug wurde als Umschulung abgelehnt.
Nach einer Testung in der srh heidelberg wurde mir nur ein Kaumännischer beruf im Büro genehmigt.
Ich teilte von Anfang an mit das mir ein Büroberuf keinen Spaß machen würde und ich unglücklich werde.
seid September 2016 habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen, und bin jetzt schon sehr unglücklich. Der Betrieb ist super aber die Arbeit macht mich unglücklich. Ich stehe nicht mehr gerne auf und fühle mich unwohl im Büro. Schmerzen habe ich auch immernoch jeden Tag manchmal so sehr das ich daheim bleiben muss.

Meine Frage, wäre es möglich die Umschulung abzubrechen und eine neue zu starten vlt in einem Beruf in dem ich glücklich werde? Man hat ja jezt gemerkt das die Schmerzen trotzdem da sind obwohl es nur ein leichter Büro job laut UKBW ist.

Oder gäbe es eine Möglichkeit von der Unfallkasse wegzukommen und vlt eine Abfindung zu bekommen in Höhe der eigentlichen umschulungssumme. Noch dazu habe ich 20 %Behinderungsgrad

Vielen Dank im Vorraus
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ohne den Umschulungsvertrag mit der Berufsgenossenschaft gesehen zu haben kann ich leider keine zuverlässige Aussage in Ihrem Fall treffen. Es bessteht die Möglichkeit im Rahmen der Nachfragefunktion der Vertrag hochzuladen.

Vorerst werde ich Ihre Frage pauschal beantworten. Grundsätzlich bedarf es eines triftigen Grundes um eine Umschulung folgelos abzubrechen. So nehmen manche Träger eine Klausel in den Vertrag, wonach der Auszubildende im Falle eines Abbruchs der Umschulung ohne triftigen Grund, die bereits entstandenen Kosten zu tragen hat.
Ich kann es völlig verstehen, dass Ihnen Ihr neuer Job keinen Spaß macht und Sie sich darin unglücklich fühlen. Allein dies stellt aber keinen triftigen Grund dar. Was anderes wäre, wenn Sie aufgrund einer tiefen Abneigung gegenüber Ihrem Job psychische Probleme bekommen würden, Depressionen oder ähnliches. Dies muss natürlich von einem Facharzt bescheinigt werden.

Darüberhinaus schreiben Sie, dass die Schmerzen trotzdem da sind. Auch dies sollten Sie einem Arzt vortragen und den Befund der Berufsgenossenschaft vorlegen mit dem Zweck eine einvernehmliche Lösung zu finden. Beispielsweise, dass Sie sich bis zum Ausbildungsbeginn im nächsten Jahr neu oerientieren, indem Sie Praktikas machen um einen Job zu finden, der mit Ihrer Beeinträchtigung vereinbar und psychisch tragbar ist.

Sie benötigen aber plausible ärztliche Diagnosen um die Erforderlichkeit des Umschulungsabbruchs darzulegen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 26.10.2016 | 21:39


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