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Trennung vom Lebenspartner


26.06.2007 11:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 41 Jahre alt, habe zwei 17, und 16 jährige Töchter ( nicht vom Lebenspartner ) und lebe seit 9 Jahren in einer eheähnlichen Gemeinschaft.
Mein Beruf ist Hauswirtschaftsmeisterin, in dem ich aber nicht mehr tätig sein kann.( Wegen Krankheit bin ich nur noch bedingt Einsatzfähig ) Nun trage ich Nachts Zeitungen aus, und am Tag die Post ( Verdienst ca. 950 €. Ich bekomme noch Unterhalt für die Kinder von meinem Ex - Mann 632 €, und das Kindergeld vom Staat. 308 € )
Das sind zusammen 1890 € die aber je nach Zeitungsgeld schwanken.
Das ist der höhere Verdienst. Bei Urlaub oder Krankheit ist es wesentlich weniger.
Mein Lebensgefährte ist selbstständiger Malermeister und auch Unterhaltspflichtig.
Sein Lebensunterhalt reicht hinten und vorne nicht, so daß ich ihn schon lange mitfinanziere.
Wir leben zusammen in meinem Haus, das noch hoch verschuldet ist, er bezahlt keine Miete, sondern hilft wir ich, mit unserem beider Geld das Haus schön zu halten.
Ich besitze noch ca. 30.000qm Wiese, ( Erbe von meinem Vater, Wert so ca. 50.000€. Für Grünland wird nichts bezahlt ),
die zur Ponyzucht hergenommen wird.
Alle Anschaffungen in diesen 9 Jahren wurden von uns beiden bestritten. Wir haben getrennte Konten.
Den meisten Obulus bezahle ich, ( alle Hauserhaltungskosten,+ alle anfallenden Nebenkosten. Er bezahlt lediglich das Telefon und die Lebensmittel )
Er muß noch Unterhalt für seine Ex - Frau bezahlen.
Nach vielem Streit und schweren Beleidigungen ,möchte ich mich jetzt von meinen Lebenspartner trennen.

Zu meinen Fragen:
1.
Wir haben eine kleine Ponyzucht ( 5 Tiere ) gemeinsam aufgebaut, nicht sonderlich ertragreich, Shettys kosten so zweischen 500€ -1300€, dafür Arbeitsintensiv. Sie stehen auf meiner Wiese.
Die Stallungen haben wir selbst gebaut.

Was steht ihm zu, beim Verkauf dieser Ponyzucht?
Welche Kosten kommen bei der Trennung auf mich zu?
Was bekommt er?
Muss ich die Wiesen teilen, obwohl es mein Eigentum ist?

2.
Mein Haus
Wie gesagt, wir haben unser beider Geld reingesteckt, um es immer wieder zu renovieren. Ein paar Möbel wurden zusammen angeschaft.( Wohnzimmer, Schlafzimmer, ein paar Teppiche Gartenhaus ) die restliche Einrichtung ist schon in meinem Haus gewesen.
Die Antiquitäten stammen teils von ihm, oder vom Flohmarkt.
Das Haus ist jtzt 20 Jahre alt.
Der Wert wird bei 250.000€ liegen. 120.000€ mußte ich vor 10 Jahren meinem Ex - Mann ausbezahlen. Das sind auch noch die Schulden, die ich übrigens alleine bezahle.
Was steht ihm jetzt am Haus zu?

3.
Alle gemeinsam angeschaften Fahrzeuge ( Motorrad, zwei alte Autos, Autoanhänger Für die Landwirtschaft: Gummi - Wagen und Geräte.
Auch das haben wir alles gemeinsam bezahlt.
Wie müssen die Fahrzeuge aufgeteilt werden?

So: Nachdem er jetzt weiß, daß ich mich von ihm trenne, möchte er nicht ohne Geld gehen. So sagt er.

Was steht ihm zu?
Kann ich das Haus behalten, oder muß ich es aufteilen?
Wie ist es mit der Einrichtung?
Was ist mit den Wiesen?
Was mache ich mit den Fahrzeugen?
Kann ich von ihm Geld erwarten?


4.
Ich möchte daß er auszieht. Er weigert sich aber.
Kann ich ihn vor die Tür setzen, oder muß ich ihn dulden?
Wenn ich ihn dulden muß, kann ich dann Miete verlangen,da ich ja alles noch für ihn tu ( Wachen bügeln ect. )?

So, jetzt hoffe ich, daß sie alles verstanden haben, was ich so zusammen getragen habe. Leider ist mein Geldbeutel sehr klein, darum kann ich nicht mehr als 20€ bieten. Ich hoffe aber sehr, daß Sie mir trotzdem meine Fragen beantworten.

Somit verbeleibe ich mit freundlichen Grüßen,

Ich hoffe bald etwas von Ihnen zu höhren.

Eingrenzung vom Fragesteller
26.06.2007 | 11:45
Eingrenzung vom Fragesteller
26.06.2007 | 19:59

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre geänderte Anfrage wie folgt beantworten:

Ihr Lebenspartner kann gegen Sie keinerlei Ansprüche geltend machen, weder Unterhalt noch anderweitige ausgleichende Ansprüche aus der nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Dies gilt aber auch für Ihre Ansprüche. Ausgleichansprüche aus nichtehelicher Lebensgemeinschaft gibt es nur unter ganz engen Voraussetzungen. Nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt sind diese nicht gegeben.

Allenfalls müssten Sie für gemeinsame Schulden haften, wenn ein Gesamtschuldnerverhältnis gem. §§ 420, 421 BGB vorliegt. Sie haben in diesem Fall jedoch im Innenverhältnis einen Ausgleichsanspruch gegen Ihren Lebenspartner.

Ebenso ergibt sich kein Wohnrecht. Allenfalls wenn ein Mietvertrag vorliegen würde. Einen solchen sollten Sie umgehend kündigen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.


Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich gern für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de

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