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Telefon Abzocke örtliches Branchenverzeichnis


25.11.2015 23:01 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Hallo,
Ich fürchte, ich bin heute Opfer einer Telefonabzocke geworden. Als Freiberufler (Heilpraktikerin) werbe ich auch im Internet, allerdings kontolliert und bisher ohne Schwierigkeiten.
Heute allerdings ruft mich ein "örtliches Branchenverzeichnis" an und weist mich darauf hin, dass ich angeblich vor 2 Jahren einen ostenlosen Praxiseintrag bei Ihnen erstellt habe, der sich jetzt in einen kostenpflichtigen Premiumeintrag (700 Euro) umgewandelt habe, da ich die Kündigungsfrist versäumt habe. Sie wären allerdings so engegenkommend, die Vertragslaufzeit von Zwei Jahren auf ein halbes Jahr zu kürzen (499 €) und damit sei die Sache vom Tisch. Dann bekam ich einen Kontrollanruf zum Datenabgleich und angeblich gehen mir die Vereinbarungen und die Rechnung innerhalb der nächsten Woche schriftlich per Post zu. Nach kurzer Überlegung war mir klar, dass das großer Mist war, denn ich habe definitiv keinen Eintrag bei denen in Auftrag gegeben und habe auch keinerlei Unterlagen darüber. Derartige Unterlagen hebe ich immer in einem gesonderten Ordner auf. Habe die Jungs auch gegoogelt und siehe da, die waren schon aufgefallen...
Jetzt meine Frage: sollte mir die Rechnung innerhalb der nächsten Woche tatsächlich zugehen, gedenke ich nicht zu zahlen. Kann ich das einfach aussitzen, oder sollte ich das einem Anwalt übergeben, was kostet das und komme ich da raus, ohne zu zahlen?
Grüße,

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Wenn Sie nunmehr telefonisch eine Vereinbarung getroffen haben, die sich auf einen Sachverhalt bezieht, der jeglicher Grundlage entbehrt - weil Sie vor zwei Jahren keinen Eintrag in Auftrag gegeben haben - müssen Sie den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten.

Bei Einschaltung eines Kollegen entstehen nachfolgende Kosten:

1. außergerichtliche Tätigkeit EUR 147,56 (brutto)
2. gerichtliche Tätigkeit EUR 183,12 (brutto).

Nach vorläufiger Bewertung der Sach- und Rechtslage gehe ich davon aus, dass Sie insoweit zu keiner Zahlung verpflichtet sind.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -
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