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Telefon & Internet


06.04.2005 14:02 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Hallo,
ich bin vor etwa einem halben Jahr in eine Neubauwohnung gezogen. Frohen Mutes bin ich zur Telekom gegangen und habe mir einen Telfon sowie DSL-Anschluß bestellt. Mit dem Ergebnis, dass ich eine Absage bekommen habe, da es aus technischen Gründen nicht möglich sei, da die Leitungen Netcologne gehören. Das gleiche habe ich dann bei Arcor versucht, wieder eine Absage mit der gleichen Begründung. Also bin ich zu Netcologne und habe da selbiges bestellt, worauf ich auch wieder eine Absage bekam, dass sie mir zwar einen Telefonanschluß anbieten können, jedoch kein DSL. Die Häuser wären für Multikabel ausgerichtet(Glasfaser), und darüber würde DSL nicht funktionieren. Ok dachte ich mir, dann halt Multikabel. Aber auch dies geht nicht, da diese Kabel nur bis an die Straße liegen. Um dies zu installieren, müßte die Mehrheit der Eigentümer einverstanden sein. Die aber wiederum wollen das wohl nicht. Kurz: Ich habe keine Möglichkeit Highspeed-Internet zu empfangen, und ich kann auch zu KEINEM anderen Telefon-und Internet-Anbieter gehen, da Netcologne niemanden auf ihr Netz zugreifen läßt. Ist dies rechtens??? Die Telekom muß, meines Wissens, ja auch ihre Leitungen vermieten.
Ich finde das ist es eine Frechheit, dass man da so auf einen Anbiter festgenagelt ist, und man obendrein nicht mal vernünftiges Internet nutzen kann-und das in einer Großstadt wie Köln.
Muß ich mich nun damit abfinden, oder gibt es irgendwelche Möglichkeiten was dagegen zu unternehmen?

MfG
YingYang

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Sehr geehrter Ratsuchender,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass der Eigentümer der Leitungen in Ihrem Haus tatsächlich keine anderen Anbieter auf seine Leitungen zugreifen lassen muss. Wie Sie richtig feststellen, ist dies bei der Telekom anders. Dies hängt mit der besonderen Situation zusammen, dass die Telekom bis vor wenigen Jahren Monopolistin im Bereich Telefonie war und sie dies auch heute noch de facto ist, da noch immer die große Mehrheit aller Hausanschlüsse der Telekom gehören. Sie ist daher zur Weitervermietung verpflichtet, um den freien Wettbewerb nicht zu behindern.

Wollen Sie einen Anschluss, der über die reine Telefonie hinaus auch Breitband-Internet bietet, bleibt Ihnen tatsächlich keine andere Möglichkeit, als vom Anbieter Iher Wahl einen eigenen Hausanschluss legen zu lassen. Wenn dies nicht geht (wegen der anderen Eigentümer), müssen Sie sich Alternativen suchen, wie beispielsweise Sky-DSL, das über verschiedene Anbieter verfügbar ist. Vielleicht besteht bei Ihnen auch die Möglichkeit eines Powerline-Anschlusses (über das Stromnetz) oder das Glasfaserkabel Ihres Kabelfernseh-Anbieters.

Rechtlich haben Sie jedenfalls keine Chance, einen anderen Anschluss zu erzwingen. Weder gegen den Leitungseigentümer, noch gegen die Eigentümergemeinschaft des Hauses.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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