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Internet Abzocke


| 22.12.2008 12:23 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Hallo,
ich habe vor einem halben Jahr kostenlose Photos im Internet gesucht. Dabei bin ich auf die Seite Mega-downloads.net gestossen. Nach der Abfrage für einen Benutzerlogin habe ich meine Daten eingetragen um überhaupt den Seiteninhalt zu sehen. Es hieß ich bekomme eine email mit meinen Login Daten. Danach erhielt ich eine Bestätigung meiner Log-in Daten, habe sie aber nie benutzt, da ich an einer anderen Stelle fündig wurde. Zirka 2 Wochen später erhielt ich eine Email mit dem Titel Rechnung Megadownload.... Dieser habe ich 2 Tage später widersprochen und storniert. Dieser Stornierung wurde widersprochen, da ich mit der "Login Daten" Email weit unten auf die 2 wöchige Stornierung hingewiesen wurde und dies nicht genutzt hatte. Nun habe ich scheinbar einen 2 Jahresvertrag unkündbar zu je 96 Euro/Jahr abgeschlossen. Hinweis: Alle Hinweise sind nicht deutlich sichtbar weder auf der Internetseite noch in der Email. Jetzt habe ich eine Inkassobüro auf dem Hals. Eine Internetrecherche hat gezeigt, dass ich hier nicht der Einzige bin und dies schon recht vielen Personen geshehen ist.Hab auch schin ein Schrieben von Stiftung Warentest an die Firma geschickt, bekomme aber weiterhin Post vom Inkassobüro. Was soll ich tun?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Ich empfehle Ihnen, dem Gegner nochmals per Einschreiben mit Rückschein mitzuteilen, dass Sie den Vertrag - so dieser überhaupt jemals wirksam zu Stande gekommen ist - widerrufen.
Denn die Widerrufsbelehrung ist offensichtlich fehlerhaft. Wird erst nach Vertragsschluss über das Widerrufsrecht in Textform (!) belehrt, beträgt die Widerrufsfrist einen Monat. Ist die Widerrufsbelehrung nicht in Textform erteilt oder fehlerhaft läuft die Widerrufsfrist 6 Monate.

Höchst vorsorglich und hilfsweise sollten Sie die Anfechtung des Vertrages wegen arglistiger Täuschung erklären und den Gegner auffordern, künftige Korrespondenz in der Angelegenheit zu unterlassen.

Keinesfalls sollten Sie die angeforderten EUR 96,- bezahlen.

Es ist ratsam, dass Sie für den Fall, dass der Gegner gegen Sie ein gerichtliches Mahnverfahren einleitet oder eine Klage einreicht, einen Anwalt konsultieren. Gerne stehe auch ich Ihnen diesbezüglich zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Strafverteidiger München - Inkasso Anwalt München

Nachfrage vom Fragesteller 23.12.2008 | 13:04

Vielen Dank für die schnelle Antwort Herr Kämpf!
Soll ich somit das Einschreiben an die Firma in Österreich schicken und was mach ich mit dem Inkassobüro? Das Inkassobüro hat mir zwischenzeitlich mit einer gerichtlichen Klage gedroht.
Viele Grüße und ein frohe Feiertage

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.12.2008 | 14:14

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, diese beantworte ich Ihnen wie folgt:

Meines Erachtens ist es ausreichend, das Einschreiben an den Gegner und in Kopie zur Kenntnisnahme per einfachem Brief an das Inkassounternehmen zu versenden.

Ich wünsche Ihnen ebenfalls frohe Feiertage und verbleibe

mit freundlichen Gürßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Strafverteidiger München - Inkasso München Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.12.2008 | 19:42


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