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Sehr, sehr seltene Konflikte mit anderen Personen beim Spazierengehen mit Hund

| 08.11.2019 19:47 |
Preis: 25,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Hundehalterhaftung

Sehr geehrte Damen und Herren,
beim Spazierengehen mit einem Hund, einem ca. 1 Jahre alten Golden Retriever Rüden kommt es sehr, sehr selten zu Konflikten mit anderen Personen.

In diesem Fall wurde mir von einem Fahrradfahrer vorgeworfen, ich hätte meinen Hund nicht unter Kontrolle und es blieb in Folge nur bei einem Wortgefecht.

Es war bereits dunkel und mein Hund lief, nicht angeleint aber mit Leuchthalsband, ca. 10-15 m hinter mir auf einem als Radstraße deklarierten, ca. 3m breiten geteerten Weg. Laut Satzung der Stadt gilt Leinenpflicht für große Hunde (ab ca. 50m) nur im umbauten Gebiet. Dort wo sich der Vorfall ereignete, ca. 100m nach umbauten Gebiet, ist der Weg beidseitig von Feldern umgeben.
Ich wurde erst auf den Fahrradfahrer aufmerksam als mein Hund den Radfahrer - dieser war auf seinem unbeleuchteten Rad unterwegs - anbellte und bellend neben dem Radfahrer lief, bis dieser dann auf gleicher Höhe zu mir war.
Der Radfahrer ist dann abgestiegen und es kam zu einem Wortgefecht.

Ich gehe davon aus dass sich mein Hund erschreckt hat und dem Radfahrer, seinem Jagdtrieb o.ä. folgend, seitlich hinterher lief.
Der Rasse entsprechend, und insbesondere für meinen Hund zutreffend, kann ich sagen dass, dieser alles andere als aggressiv einzustufen ist.

Hier nun die eigentlichen Fragen:
Muß ich als Hundehalter zurückstecken und meinen Hund immer angeleint auf einem Weg führen, sofern dieser auch von Fußgängern oder Radfahrern benutzt wird? Dies würde meiner Freiheit widersprechen dem Hund eine artgerechte Haltung zu ermöglichen, da ich ihn nicht mehr frei laufen lassen könnte.
In der Regel interessiert sich mein Hund nicht für Radfahrer, Jogger oder Fußgänger.
Insbesondere wenn der Hund hinter mir läuft und sich dahinter noch ein Radfahrer nähert, ohne mit Klingelzeichen rechtzeitig auf sich aufmerksam zu machen, wird ein Eingreifen bzw. Abrufen praktisch unmöglich gemacht, sollte der Hund dem Radfahrer dann bellend hinterher rennen.
Wie wäre überdies die Schuldfrage, sollte es z.B. zu einem Sturz eines Radfahrers mit Verletzungsfolge kommen? Für den Hund besteht eine Tierhaftpflichtversicherung.

Mit freundlichen Grüßen
U. Schmidt
09.11.2019 | 01:24

Antwort

von


(518)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich müssen Sie dafür sorgen, dass von Ihrem Tier keine Gefahr ausgeht. Wenn Sie also wissen, dass er so bei Radfahrern reagieren könnte (Sie wurden von dem Radfahrer hingewiesen und haben das ja auch erlebt) und Sie lassen ihn trotzdem frei laufen, können Sie sich bei einem Unfall nur schwer exkulpieren (also Ihre Unschuld beweisen) und es könnte sein, dass Sie dann voll haften (und ggfs. auch strafrechtlich herangezogen werden). Ihnen muss die positive Kenntnis aber nachgewiesen werden - aber wie es meist so kommt, könnte Ihr Hund den selben Radfahrer wieder anbellen/erwischen und es geht nicht glimpflich aus!

Ich rate daher, mit dem Hund - wenn noch nicht erfolgt - speziell dies Verhalten bei Radfahrern bei einer Hundeschule zu üben/testen - dann können Sie ihn auch wieder beruhigt laufen lassen, da Sie dann alles Erforderliche zur Verhütung eines Unfalls getan haben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 09.11.2019 | 15:17

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Dass meine Bewertung, ob mir der Anwalt weitergeholfen hat von mir mit "ein bisschen" eingestuft wurde hat nichts mit der Antwort der Rechtsanwältin zu tun. Sie ist einzig dem Umstand geschuldet dass - und das liegt einfach in der Natur der Sache - bei Tieren immer eine Komponente der Unberechenbarkeit vorhanden ist. Jeder der Kinder oder Tiere hat wird wissen was ich meine. "
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 09.11.2019
4,6/5,0

Die Antwort entspricht dem was ich erwartet hatte.
Dass meine Bewertung, ob mir der Anwalt weitergeholfen hat von mir mit "ein bisschen" eingestuft wurde hat nichts mit der Antwort der Rechtsanwältin zu tun. Sie ist einzig dem Umstand geschuldet dass - und das liegt einfach in der Natur der Sache - bei Tieren immer eine Komponente der Unberechenbarkeit vorhanden ist. Jeder der Kinder oder Tiere hat wird wissen was ich meine.


ANTWORT VON

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