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Rundfunkbeitrag für alte adresse nachzahlen


13.11.2015 00:45 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe bis 10.2010 für meine Hauptwohnsitz wohnung die gez gebühr bezahlt, danach bin ich zu meiner damaligen freundin und ihren eltern gezogen und habe mich beruflich neu orientiert und dort einen nebenwohnsitz angemeldet. Die Gez habe ich damals auch abgemeldet und geschrieben das ich keine weiteren Rundfunkgeräte mehr besitze, eine antwort damals habe ich nie erhalten auf die abmeldung.
Im mai 2013 habe ich mich von meiner damaligen freundin getrennt und bin dann wieder zurück auf meine Hauptwohnsitzadresse gezogen... anmelden musste ich ja denn seit 1.1.2013 neuen rundfunkbeitrag nicht da dort meine eltern bezahlen und es sich um einen Haushalt handelt... soweit alles in ordnung... nie ein schreiben von gez bzw. rundfunkservice bekommen etc....
aber jetzt plötzlich schreiben sie mich an das ich bitte über ca.1000 euro nachzahlen soll da ich vergessen habe meinen wohnsitz anzumelden bei ihnen.... sprich als ich umgezogen bin 2013 habe ich die nebenwohnsitzadresse nicht abgemeldet und sie konnten mich dort auf dem postweg nicht erreichen...
mir ist bewusst das man ab 2013 allgemein bezahlen muss egal ob man was hat oder nicht... aber warum soll ich bitte für was bezahlen wo ich nicht mehr gewohnt habe... bzw wie soll ich bitte bei ihnen was abmelden wo ich nie was angemeldet habe auf diese wohnung??
achja natürlich haben sie mir auch geschrieben das die gez nie eine abmeldung 2010 erhalten hat und ich die bitte nachweisen soll..sorry nach 5 jahren habe ich leider keinen beleg mehr dafür :(
die einrede der verjährung lassen sie nicht gelten da ich es versäumt ihnen meinen wohnunswechsel mitzuteilen. aber wie konnte ich ihnen da was mitteilen wenn ich dort gar nix gemeldet hatte.... sie haben die daten einfach vom einwohnermeldeamt genommen und wollen nun nachträglich eine rückzahlung von einer adresse wo ich seit 2013 nicht mehr wohne.. habe ich chance dagegen anzukommen oder ist es eher aussichtslos und ich werd bezahlen müssen ? :(
MFG
Daniel
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Richtig ist, dass die GEZ die Daten vom Einwohnermeldeamt erhalten hat, das ist üblich so. Formal hatten Sie also noch einen Wohnsitz, für welchen offensichtlich niemand die Gebühren abgeführt hat. Sie können nun versuchen, den tatsächlichen Nachweis zu führen, dass Sie die Adresse nicht mehr genutzt haben. Alternativ könnten Sie versuchen, die Gebühren mit Ihrer Freundin zu teilen.

Ich lege Ihnen ans Herz, hier nicht alleine gegen die GEZ vorzugehen, sondern anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ohne eine solche Hilfe halte ich Ihre Chancen für gering.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.11.2015 | 08:39

vielen dank für ihre antwort,
das problem ist das der beitragsservice nun ca 400 euro für denn zeitraum von 2010 bis 2013 die gebühren rückwirkend will obwohl ich mich damals abgemeldet habe, aber sie mir sagen das die gez nie eine abmeldung bekommen hat. nun habe ich leider keinen nachweis mehr zu dieser abmeldung, weil es über 5 jahre her sind ..
Ist dieses nicht schon verjährt?
Mit der damaligen Freundin bin ich nicht mehr zusammen wo der beitragssevice von mir auf der alten adresse gebühren von über 1000 euro will...
Ich wusste ja nicht mal das ich da ein schreiben bekommen habe da ich dort bereits seit 2013 nicht mehr wohne und zurück zu meinen eltern gezogen bin wo bereits ein beitrag durch meinen vater bezahlt wird..
In der gemeinde damals sagte man mir das es nicht zwingend erforderlich ist seinen nebenwohnsitz abzumelden bzw überhaupt anzumelden.. nun aber genau wegen dieser nichtabmeldung will der Rundfunkbeitragsservice von 2013-ca mitte 2015 eine rückzahlung, weil ich eben nur im einwohnermeldeamt dort gespeichert war aber die adresse nicht mehr bewohnt habe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.11.2015 | 09:06

Es ist unwahrscheinlich, dass die Beträge verjährt sein werden. Hier sollten Sie sämtliche Unterlagen zusammenstellen und mit einem Rechtsanwalt besprechen, Ferndiagnosen ohne Kenntnis der Bescheide und Korrespondenz scheinen hier nicht hilfreich zu sein.

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