Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.435
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rechnung vom 17.01.2011 - wann verjährt


27.10.2015 16:17 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen



Sehr geehrte damen und Herren,

wir betreiben ein kosteloses Anzeigenblatt, welches mit einer Verteilerfirma verteilt wurde.
Das hat auch ganz gut geklappt, bis die Firma in Insolvenz ging und Ihre letzten Verteilungsaufträge nur noch sporadisch ausführte und uns Anzeigenkunden gemeldet haben, das die Zeitung Bündelweise in Abfalleimern gefunden wurde. Dieses haben wir auch der Firma gemeldet und die Lezte Rechnung vom 17.01.2011 einbehalten und uns eine neue Firma gesucht. Das war Anfang 2011 - wir haben über die Jahre nichts mehr von der Firma gehört. Am 21.10.2015 haben wir ein Schreiben vom Amtsgericht Nordhausen erhalten, das der Insolvenzverwalter das Geld einfordert und wir binnen einer Notfrist von zwei Wochen, schriftlich uns äussern sollen. Da wir einen Mahnbescheid vom 12.12.2014 widersprochen haben. Wie sollen wir uns jetzt verhalten?

Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Ratsuchender,

anhand der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Innerhalb der Notfrist von zwei Wochen sollen Sie dem Gericht anzeigen, dass Sie sich verteidigen wollen. Teilen Sie dem Gericht mit, dass das beauftragte Unternehmen keine Leistung erbracht hat und das Wurfmaterial im Mülleimer entsorgt hat und Sie deshalb das vereinbarte Entgelt nicht bezahlen. Benennen Sie wenn möglich Zeugen für die Tatsache, dass die Zeitschriften nicht mehr verteilt wurden und Kunden dies auch gemeldet haben.
Der Anspruch auf die Geldforderung verjährt nach drei Jahren zum Jahresende. In Ihrem Fall somit Ende 2014.
Wenn ein Mahnbescheid innerhalb dieser Frist ergangen ist hemmt dieser die Verjährungsfrist für sechs Monate. In dieser Zeit müsste dann der Antrag, dass vor dem zuständigen Amtsgericht verhandelt werden soll, gestellt worden, bzw. die Gerichtsgebühren eingezahlt worden sein.
Auch muss die Forderung im Mahnantrag hinreichend bezeichnet sein um die Hemmung auszulösen. Sie sollen sich auf jeden Fall vorsorglich ausdrücklich auf die Verjährung der Forderung berufen. Das Gericht wird die Verjährung dann überprüfen.

Ich hoffe Ihnen die Frage verständlich beantwortet zu haben. Gerne können Sie auch die kostenlose Nachfragefunktion nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

D. Laib
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 61064 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Mein Erstnutzer-Eindruck : kompetent und schnell - unbedingt weiterzuempfehlen. Eine der sinnvollsten Internetseiten die ich kenne. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Unsere Fragen wurden konkret beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Hat uns sehr geholfen Können so mit guten Voraussetzungen im einem Rechtsstreit gehen. Vielen Dank und gerne wieder Sehr zu empfehlen ...
FRAGESTELLER